Tauchurlaub in Hurghada 2018 – Anreise

Anreise

Der Urlaub begann schon in aller Herrgotts FrĂŒhe.

Um 06:45 sollte der Flieger starten, das heisst also um 03:00 Uhr aus den Federn, zurechtmachen, frĂŒhstĂŒcken, Koffer ins Auto und los.

Da Anette keine Lust hatte, mich zu so unchristlicher Zeit zum Flugplatz zu kutschieren hatte ich schon einen Parkplatz in der NĂ€he des Flughafens gebucht.

Auf dem großen Parkplatz an der Ecke Flughafendamm/Neuenlander Straße standen schon jede Menge Autos und keine Menschen Seele war zu sehen. Also stieg ich erst einmal aus, um zu sehen, ob ich irgendwo einen Hinweis finde, wo ich denn parken kann/darf. Der Hinweis kam schneller als gedacht. Ein zweites Auto fuhr hinter mir auf den Hof und drĂ€ngelte, ich solle ihm mal Platz machen, damit er parken kann. Ok, wenn das Parken hier ohne Personal funktioniert finde ich auch selbst einen Parkplatz. Ziemlich hinten in der Ecke fand ich im Dunkel einen Platz in den ich meinen Dokker stellen konnte. Dann schleppte ich meine Koffer zur Einfahrt, und siehe da, da kam auch schon ein Kleinbus, der mich und die anderen GĂ€ste, die inzwischen eingetrudelt waren zum Airport brachte.

Er ließ uns dann vor dem Eingang zum Parkhaus aussteigen. Von dort konnte ich dann meine Koffer zum Check In schleppen. Ganz intelligent war der Check In Schalter ganz am anderen Ende des Flughafens.

Dort kringelte sich die Warteschlange bereits das dritte Mal. Geduld war also angesagt.

Nachdem ich dann endlich meine Koffer los geworden war, stellte ich fest, dass das Gate fĂŒr den Einstieg in den Flieger ganz am anderen Ende des Flughafens war.

Ich war eine der Letzten, die den Flieger bestiegen, also hĂ€tte es ja dann gleich losgehen können. Aber leider hatten zwei Passagiere PĂ€sse dabei, die nicht mindestens 6, sondern nur noch drei Monate gĂŒltig waren. Die kommen nicht anch Ägypten hinein, und werden deshalb erst gar nicht von der Fluggesellschaft an Bord gelassen. Ihre Koffer waren aber schon verladen, und mussten jetzt gesucht und wieder ausgeladen werden. Es dauerte eine dreiviertel Stunde, bis die GepĂ€ckstĂŒcke gefunden und wieder den Besitzern ĂŒbergeben waren. Dann endlich konnte die Meise starten.

Der Flug verlief dann reibungslos. Das Wetter wurde immer schöner, und bald konnte ich aus dem Fester die Landschaft unter mir bestaunen.Ein ganze Zeit lang flogen wir an einem Fluß entlang, der in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden durch senkrechte Qualmwolken markiert war. Vermutlich Kraftwerke, die entlang des Flusses angelegt waren. DafĂŒr sprachen auch die großen FlĂ€chen, die offensichtlich Mensch geformt waren und wahrscheinlich Tagebau Bergwerke waren.

Dann meldete sich der Pilot mal wieder, wir hĂ€tten jetzt die TĂŒrkische Riviera erreicht, und unter uns sei Antalia zu sehen.

Nicht sehr viel spĂ€ter ĂŒberflogen wir dann die Ägyptische KĂŒste.

Schnell waren wir aus dem Nildelta mit seinen Feldern heraus in der WĂŒste, und bald war der Suezkanal und der Golf von Suez zu sehen.

Da wir nicht sofort in Hurghada landen durften drehte unser Flieger noch ein Ehrenrunde ĂŒber dem Meer vor Hurghada.

So bekam ich dann einen ersten Eindruck davon, wie viele Boote sich da um die Inseln im Meer tummeln.

Und im Endanflug bekam ich einen Eindruck von den Hotelkomplexen, die hier die KĂŒste sĂ€umen.-

Angekommen in Ägypten war es jetzt nur noch ein kleiner Weg bis zum Hotel.

Ich hatte schon einiges gelesen darĂŒber, dass man ein ein Visum benötigt, und dass man sich das am besten am Flughafen bei der Ankunft besorgt.
Man kann es auch von der Botschaft in Deutschland bekommen, oder sogar online. Aber in Ägypten ist der Preis mit 25 US$ festgesetzt. Die GebĂŒhren in Deutschland verdoppeln den Preis.
Gleich nachdem man aus dem Flugzeg in das FlughafengebĂ€ude gekommen ist fallen einem jede Menge Menschen mit Schildern aller bekannten Reiseveranstalter auf. Das ist natĂŒrlich sehr praktisch, denn irgendwie muss ich ja vom Airport zum Hotel kommen, aber zunĂ€chst brauche ich das Visum, und das bekomme ich an einem von drei Bankschaltern auf der rechten Seite des Raumes. Ich lege dem Bankbeamten 25€ und meinen Pass hin, er klebt das Visum in dem Pass, und gibt mir tatsĂ€chlich noch ein paar Ägyptische Pfund heraus, entsprechend dem Wechselkurs von Dollar zu Euro.
Mit dem Visum in der Hand gehe ich dann zu dem Agenten von meinem Reiseveranstalter, in der Hoffnung, von dem zu erfahren, wie ich zum Hotel gelange. Aber der guckt nur auf meinen Pass mit dem Visum und winkt mich desinteressiert weiter. Gleichzeitig kommt eine Durchsage, dass ein Visum 25$ kostet. Könnte es sein, dass die freundlichen Herren vom ReisebĂŒro einem ein Visum gegen eine geringe Handling-GebĂŒhr verkaufen wollten? Ein Schelm der böses dabei denkt.

Die Passkontrolle, Koffer Ausgabe und die Zollkontrolle war dann ereignislos.
Allerdings wusste ich bis dahin noch immer nicht, wie ich vom Flugplatz zum Hotel komme. Aber das ergab sich dann ganz schnell.
Vor dem FlugplatzgebÀude standen wieder MÀnner mit den Schildern der Reiseveranstalter, die mir dann den Weg zu einem Kiosk beim zentralen Busbahnhof wiesen. Dort gab ich meinen Namen an, und siehe da, ich wurde erwartet. In einem Kleinbus warteten schon andere Reisende und kaum war ich an Bord ging es auch schon los. Und 10 Minuten spÀter waren ich im Hotel.

Und hier gehts weiter zum Hotel