Heimreise durch die Niederlande

Die Heimreise durch die Niederlande fĂŒhrt uns erst mal nach Zeeland,

 

 

nach Brauwershafen, zum

Camping Noordernieuwland

 

Eigentlich war ein anderer Platz eingeplant, aber da war die Rezeption geschlossen – Sonntag Nachmittag  halt, und der Platz ershien uns riesig, mit Animation, tausend Regeln und …..ach, allem, was wir weder brauchen noch mögen.

In Noordernieuwland haben wir uns gleich wohlgefĂŒhlt!

Wir zahlen dort 41,12 Euro fĂŒr zwei NĂ€chte.

 

Eine seltsame Landschaft …..oder ……alles eine Frage der Perspektive!

 

 

Nach einem Bummel durchs Dorf gibt es abends einen hausgemachten Matjessalat ( der Chef im Fischladen in Brauwershafen hat die Matjes extra fĂŒr uns geputzt) und gegrillte Thunfischsteaks.

 

Das Wetter ist schön, und es gefĂ€llt uns hier. Ausserdem will Gesine noch in Renesse, einem quirligen Badeort, zu einem Tauchladen, der auch Gruppentauchkurse und Ă€hnliches durchfĂŒhrt. Sie will sich fĂŒr ihren Tauchverein dort erkundigen, weil ja immer wieder mal Vereinsreisen geplant werden.

Also bleiben wir zwei Tage.

Dann geht es weiter, an Rotterdam vorbei………

nach Lisse, in der NĂ€he des berĂŒhmten

Keukenhof

den wir eigentlich besuchen wollen.

Eigentlich!

Erst mal landen wir in Lisse, auf dem

Camping Hof van Eden

 

15 Euro pro Nacht incl. Strom

Der liegt mitten im „Bollenstreek“, dem Tulpenland. Und nahe beim Keukenhof, weswegen er gerade in der recht kurzen Öffnungszeit des Keukenhofes ( April mit Ende Mai) recht schnell ĂŒberlaufen ist – jedenfalls der touristische Teil des Campingplatzes.

Eigentlich liegt der Platz ganz idyllisch an einem Kanal, an dem man wunderschön spazierengehen kann, und inmitten eines weitverzweigten Fahrradwegenetzes.

Direkt beim Camping , im angrenzenden Milchviehbetrieb, gibt es einen hervorragenden Hofladen,

Pennings Landwinkel

Man kann dort auch Kanus und Kajaks mieten, und einen kleinen Bootshafen gibt es dort auch.

 

EindrĂŒcke vom Spaziergang!

Stilleben auf einem alten Hausboot

Mutter wacht ĂŒber ihre schlafenden Kinder

Verkehrt herum oder Spiegelbild?

 

Eine AutobahnbrĂŒcke von unten…….

und die unvermeidliche WindmĂŒhle!

 

 

Und natĂŒrlich Tulpen! Aber die wollen wir uns ja morgen angucken ……

Wollen wir wirklich Tulpen angucken? Uns in das GedrĂ€ngel stĂŒrzen?

Lassen wir das, fahren wir  die 45 km  einfach weiter nach

Zaanse Schans

dem bekannten Museumsdorf mit den vielen WindmĂŒhlen. Dort soll es gar nicht so voll sein, solange der „Keukenhof“ geöffnet hat!

 

 

 

 

Die Zaanse Schans ist ein Dorf in der Gemeinde Zaanstad, gegenĂŒber von Zaandijk an der Zaan gelegen. UngefĂ€hr 1.900.000 Besucher besichtigen jĂ€hrlich dieses Freiluftmuseum, das mit dem Gedanken errichtet wurde, das historische Erbe dieses Ă€ltesten Industriegebiets der Niederlande zu zeigen. In Zaanse Schans gibt es das Zaans Museum.

1928 wurde – zunĂ€chst in einem Wohnhaus – ein MĂŒhlenmuseum (Zaans Molenmuseum) eingerichtet.

Zwischen 1961 und 1974 wurden viele alte GebĂ€ude aus der Zaanstreek zur Zaanse Schans transportiert, wieder aufgebaut und in ihren ursprĂŒnglichen Zustand versetzt. Die am Ort bestehenden WindmĂŒhlen wurden restauriert, weitere aus der Zaanstreek dazugestellt. Auch in den spĂ€teren Jahren wurden immer wieder alte GebĂ€ude dort aufgestellt.

Die Besucher können verschiedene alte HĂ€user besichtigen, darunter eine Nachbildung des ersten Ladens von Albert Heijn, aus dem eine niederlĂ€ndische Supermarktkette hervorging. Neben den SouvenirlĂ€den kann man eine KĂ€serei, eine KĂŒferei, eine Holzschuhwerkstatt, ein BĂ€ckereimuseum, das Zaanse Uhrenmuseum und die weltweit einzige FarbmĂŒhle, De Kat, besuchen. Auch alle anderen IndustriewindmĂŒhlen sind zu besichtigen. Anschließend an das FreigelĂ€nde befindet sich das Zaans Museum, das einen Einblick in die Entwicklung der Zaanstreek als Industriegebiet gewĂ€hrt. Erzeugnisse, die auf dem GelĂ€nde hergestellt werden, Senf, KĂ€se, GebĂ€ck und so weiter kann man dort kaufen.

MĂŒhlen an der Zaanse Schans

FarbmĂŒhle De Kat
  • GewĂŒrzmĂŒhle De Huisman
  • Paltrok-SĂ€gemĂŒhle De Gekroonde Poelenburg
  • FarbmĂŒhle De Kat
  • SĂ€gemĂŒhle Het Jonge Schaap
  • ÖlmĂŒhle De Os
  • ÖlmĂŒhle De Zoeker
  • SĂ€gemĂŒhle Het Klaverblad
  • ÖlmĂŒhle De Bonte Hen

Diese MĂŒhlen stehen alle am Ostufer der Zaan. Weitere MĂŒhlen, meist WeidemĂŒhlen, sind auf dem GelĂ€nde aufgestellt. GegenĂŒber steht auf der anderen Straßenseite die ÖlmĂŒhle De Ooijevaar (deutsch: Der Storch) und am anderen Ufer der Zaan die GetreidemĂŒhle De (Bleeke) Dood.

Der Eintritt in das FreigelĂ€nde ist frei, allerdings muss man bei den MĂŒhlen und anderen SehenswĂŒrdigkeiten Eintritt bezahlen.

 

Zaanse Schans

 

Wir fahren direkt zum Museumsdorf, in der Hoffnung, dort einen Parkplatz zu bekommen. Klar, es gibt ParkplĂ€tze, auch viele leere ParkplĂ€tze, aber nicht fĂŒr Wohnmobile! Die Schilder sind klar und deutlich und beim besten Willen nicht zu ĂŒbersehen!

Es gibt Hinweisschilder zu einem Wohnmobilparkplatz, aber der befindet sich auf der anderen Seite des Kanals, relativ weit weg vom Museumsdorf, und wenn man bedenkt, dass man sich auf dessen grossen Areal sowieso die FĂŒsse rund laufen wird, hat man nicht wirklich Lust, erst noch eine halbe Wanderung vom Parkplatz zum Museumsdorf zu machen ……und man denkt ja auch an den RĂŒckweg!

 

Ganz nebenbei ….das Museumsdorf kann man kostenlos besuchen, es gibt mehrere „EingĂ€nge“, und mehrere Fahrradwege fĂŒhren hindurch!

 

Aber halt, ich habe doch eben direkt dem Eingang und Hauptparkplatz gegenĂŒber, auf der anderen Seite der Strasse im angrenzenden Industriegebiet Wohnmobile gesehen, ganz offensichtlich geparkte Wohnmobile!

Also nutzen wir einen der vielen Kreisverkehre und fahren zurĂŒck. Siehe da, ein ganz offizieller Parkplatz, der sogar spĂ€ter  die im Museum am Automaten gekauften Tickets akzeptiert!

Und nun rein ins Museumsdorf!

Es ist gut besucht, aber kein GedrĂ€ngel, keine Enge…. genau so, dass es Spass macht!

 

 

Das Werkzeug des Goldschmieds ….. allerdings eine moderne Werkstatt von

De Beers  „The Home of Diamonds since 1888“

De Beers ist der grĂ¶ĂŸte Diamantenproduzent und -hĂ€ndler der Welt mit Sitz in Luxemburg. Das Unternehmen ist ein Tochterunternehmen von Anglo American und liefert etwa ein Drittel der Weltproduktion von Rohdiamanten. Seinen Namen trĂ€gt das Unternehmen nach seiner ersten Mine in Kimberley auf der Farm der BrĂŒder Johannes Nicolaas und Diederik Arnoldus de Beer. Über 100 Jahre lang war das sĂŒdafrikanische Unternehmen, das von Luxemburg aus gelenkt wird, ein Syndikat mit einem Monopol auf den Diamantenhandel. Dieses Monopol wird mittlerweile durch HĂ€ndler aus dem asiatischen Raum stark bedrĂ€ngt.

Heute verkauft De Beers nur Diamanten aus eigenen Minen, von denen die meisten in SĂŒdafrika, Botswana und Namibia liegen. Das Unternehmen produzierte im Jahr 2004 Edelsteine mit einem Gesamtgewicht von 47 Mio. Karat (etwa 9,4 Tonnen), drei Millionen mehr als 2003.

De Beers

 

„mit Sitz in Luxemburg. Das Unternehmen ist ein Tochterunternehmen von Anglo American “ ….. typisch niederlĂ€ndisch, typisch Amsterdam ……..

 

Aber das Werkzeug hÀtte ich schon gerne!

Diese jungen Japanerinnen drĂ€ngelten sich am Zaun, um …..eine Ziege zu streicheln!

Das Publikum hier ist ziemlich international…..ich habe irgendwann aufgehört, die Sprachen, die um uns herum erklangen, zu zĂ€hlen!

 

Der Probiertresen einer KĂ€serei , umlagert von Asiatinnen.

Und die junge Bedienung……..eine niederlĂ€ndische Asiatin!

Bei der Hutmacherin

Der junge Mann, der freundlich, lustig und informativ erklĂ€rt, wie Holzschuhe frĂŒher und heute hergestellt wurde, trĂ€gt …. Sneakers!

 

Die kleine WindmĂŒhle, die etwas abseits der Grossen stand….die wollte ich unbedingt mitnehmen, aber Gesine erinerrte mich dann an das maximale zulĂ€ssige Gesamtgewicht unseres Wohnmobils………

Jaaaa, Tulpen gab es hier auch!

Alles in allem ein sehr schöner Besuch dort, deruns beiden sehr viel Spass gemacht hat und der die 10 Euro Parkticket allemale wert sind!

Ganz nebenbei kann man zwischen Nippes und Nepp in den GeschĂ€ften und bei den Handwerkern durchaus schöne und nicht ĂŒberteuerte Mitbringsel und Geschenke finden!

Dieses grosse, wollweiche und wunderschön bedruckte Halstuch habe ich mir aus einem der LÀden dort mitgebracht!

 

Das war nicht unser letzter Besuch dort!

Da es noch recht frĂŒh am Nachmittag ist, beschliessen wir, noch 35 km weiter nach Hoorn am Ijsselmeer  zu fahren, dort soll es einen Stellplatz im Hafen geben!

Parkplatz Vissereiland

Visserseiland 223, 1621 AA Hoorn, Niederlande

GPS:

N 52.63393, E 5.05729
N 52°38’02“, E 5°03’26“

Die GebĂŒhr  (14 Euro) zahlt man beim Hafenmeister.

Es steht Strom und eine V/E zur VerfĂŒgung, und man findet auch Duschen und Waschmaschinen dort.

Der Platz wird nachts verschlossen, nur FussgÀnger kommen hinein!

Deshalb ist es sehr ruhig dort!

 

Hoorn

Hoorn(westfriesisch Hoorn) ist eine niederlÀndische Stadt im Osten der Provinz Nordholland, die in der Region Westfriesland liegt.

Hoorn entstand im 12. Jahrhundert. Die Stadt liegt auf einer Landzunge am Markermeer. Ältere Namensformen sind „Hoern“ oder „Hoirne“. Außerdem existieren mehrere Herleitungen des Namens wie vom Stiefsohn Hornus des Königs Radbod, der hornartigen Form des ersten Hafens der Stadt oder einer Aushangtafel mit einem Posthorn (siehe Wappen) an einem GebĂ€ude am Roode Steen im 14. Jahrhundert.

Nach der GrĂŒndung der Vereinigten Ostindischen Kompanie im Jahre 1602, die in Hoorn einen ihrer Sitze hatte, wuchs Hoorn zu einer Hafenstadt internationaler Bedeutung heran. Viele Seefahrer und Entdecker kamen aus Hoorn, so zum Beispiel die hollĂ€ndischen Entdecker Willem Cornelisz Schouten und Jakob Le Maire. Die frĂŒhere Bedeutung der Stadt als Hafenplatz zeigt sich in der Benennung des sĂŒdlichsten Punktes SĂŒdamerikas mit dem Namen Kap Hoorn nach Schoutens Geburtsort.

Als der Handel unter anderem durch die Konkurrenz Amsterdams und Englands zurĂŒckging, blieb Hoorn als Fischereihafen und Marktstadt von regionaler Bedeutung.

 

Wir beschliessen, einen Bummel zu machen und essen zu gehen.

Die ParkplÀtze an den Strassen der Innenstadt sind Anwohnern vorbehalten, und das wird gegebenenfalls radikal durchgesetzt!

Restaurant Sweet Dreams

mexikanische KĂŒche

0229 – 216 574
Woensdag t/m zondag geopend vanaf 17:00 uur.
Op maandag en dinsdag is het restaurant gesloten.

Sorry, aber der Hunger ĂŒberwog…..erst etwas essen, dann fotografieren!

Das hausgerÀucherte Lachssteak war perfekt und unglaublich schmackhaft!

Und zum Dessert bekamen wir mit einem freundlichen LÀcheln zwei Löffel und Gabeln!

Die junge Bedienung war sehr freundlich und ausgesprochen aufmerksam und kompetent!

Auf dem Nachhauseweg fĂŒhlten wir uns an diesem Fenster irgendwie „beobachtet“!

 

Am nĂ€chsten Morgen planen wir, wieÂŽs weitergeht – so ein bischen Zeit haben wir ja noch!

Ich will seit langem mal nach Urk……

 

Dann also los, auf nach Urk!

Über den Houtribdijk

Der Houtribdijk (deutsch: Houtribdeich; auch bekannt als Markerwaarddeich, Markermeerdeich und Damm Enkhuizen-Lelystad) ist ein Deich in den Niederlanden und ein Teil der Zuiderzeewerke. Der Deich (eigentlich ein Damm) wurde zwischen 1963 und 1976 errichtet und trennt das IJsselmeer vom Markermeer (auch als das sĂŒdliche IJsselmeer bekannt).

Über den Deich fĂŒhrt eine Straße, welche die StĂ€dte Enkhuizen (Provinz Nordholland) und Lelystad (Provinz Flevoland) verbindet. Diese Straße ist Teil der N302 und vielleicht in der Zukunft der N23. Die Straße wurde am 14. Dezember 1976 eröffnet. Etwa in der Mitte des Deiches liegen der Schutzhafen Trintelhaven und eine RaststĂ€tte.

FĂŒr die Schifffahrt gibt es drei Schleusen-Komplexe:

  • die Krabbersgatschleusen (kommerziell) und die Houtribschleusen bei Lelystad sind fĂŒr die Regulierung des Wasserstandes im Markermeer und IJsselmeer notwendig.
  • das Naviduct „Krabbersgat“ in Enkhuizen dient als Kreuzung von Straßen- und (Freizeit-)Schiffsverkehr. Es ist weltweit das erste Bauwerk dieser Art und wurde 2003 fertiggestellt. Die Schleusen haben eine LĂ€nge von 125 Metern, eine Breite von 12,5 m und eine Schwellentiefe von −4,5 m NAP (Amsterdamer Pegel). Die Straße verlĂ€uft unterhalb der Doppelschleuse, der tiefste Punkt ist auf −10,80 m NAP.

 

„Test your airbag here“ ………..

Urk

Urk ist eine ehemalige Insel. Sie ist die Ă€lteste und kleinste Gemeinde in der niederlĂ€ndischen Provinz Flevoland mit 20.421 Einwohnern . Die GesamtflĂ€che der Gemeinde betrĂ€gt 118 kmÂČ (19,64 kmÂČ Land, 98,37 kmÂČ Teil des IJsselmeers). Urk liegt an der Westseite des Noordoostpolders, an der IJsselmeerkĂŒste. Haupterwerbsquellen sind von alters her die Fischerei, vor allem auf der Nordsee, und die Fisch verarbeitende Industrie.

Das alte Fischerdorf Urk besitzt ein gut erhaltenes, kompaktes Zentrum mit einem alten Fischereihafen, einem Heimatmuseum im Alten Rathaus und vielen alten HĂ€usern. Die streng religiöse, reformierte Bevölkerung hĂ€lt noch an verschiedenen Traditionen fest. Die Trachten werden jedoch kaum mehr getragen. Beliebt ist das Singen: Urk hat einige bekannte MĂ€nnerchöre. Aufgrund ihrer Frömmigkeit spenden viele Urker viel Geld fĂŒr wohltĂ€tige Zwecke (unter anderem Hilfe an Völker in Afrika). Auf Urk wird pro Kopf mehr fĂŒr WohltĂ€tigkeit ausgegeben als in jedem anderen Ort in Westeuropa.

Auf Urk wird der Ă€lteste Dialekt der Provinz gesprochen: das Urkers. Urkers ist eine Übergangsmundart zwischen dem WestniedersĂ€chsischen und dem NiederfrĂ€nkischen.

1942   wurde der Noordoostpolder im Rahmen der Zuiderzeewerke endgĂŒltig trockengelegt, womit Urk Bestandteil des Festlandes wurde. Im Jahr 1950 wurde die Gemeinde Urk von Nordholland in die Provinz Overijssel umgegliedert. Schließlich wurde sie in die am 1. Januar 1986 neu gegrĂŒndete Provinz Flevoland eingefĂŒgt. Da es sich bei Urk um eine ehemalige Insel handelt, wird fĂŒr Urk die PrĂ€position „auf“ verwendet. Man wohnt also „auf Urk“ und nicht „in Urk“.

GebĂŒhrenpflichtiger Stellplatz fĂŒr 20 Mobile in Urk. Der Stellplatz liegt am Wasser. Befestigter Untergrund. Zentrum zu Fuß erreichbar. Service am Platz: WLAN, Hunde erlaubt, WC, Dusche. Freizeitmöglichkeiten im Umkreis: Historische Altstadt, Hafen/Marina, Segeln/Surfen, ausgewiesene Wanderwege, ausgewiesene Fahrradwege. Preis pro Nacht: je nach Saison 7,50-15 Euro. Strom, Wasser, Entsorgung Grauwasser, Entsorgung Chemie-WC kostenfrei. GanzjĂ€hrig nutzbar.

Burgemeester J. Schipperkade 4, 8321 EH Urk

52° 39â€Č 34″ N  5° 35â€Č 55″ E

Der Stellplatz liegt im Fischereihafen…..ArbeitsgerĂ€usche sind ab 7 Uhr morgens möglich!

Wir kommen am Vorabend des Koningsdags nach Urk!

Koningsdag in den Niederlanden!

Koningsdag (deutsch Königstag) bzw. Koninginnedag (deutsch Königinnentag) ist Nationalfeiertag in den Niederlanden (inklusive der besonderen Gemeinden in der Karibik), in Curaçao, in Sint Maarten und in Aruba. An diesem Tag feiern die NiederlĂ€nder den Geburtstag des Königs bzw. der Königin. Seit 2014 wird er zu Ehren des Königs Willem-Alexander am 27. April oder am Samstag, 26. April gefeiert. Bis 2013 hieß er Koninginnedag und fand jĂ€hrlich meist am 30. April statt.

Aus diesem Anlass kleiden sich viele NiederlĂ€nder in Orange (Farbe des Königshauses von Oranien) und feiern landesweit mit Paraden, Volksfesten und Konzerten. Charakteristisch sind die FlohmĂ€rkte, auf denen jeder verkaufen darf. Die EinkĂŒnfte dieses Tages sind steuerfrei. Neben der Amsterdam Gay Pride ist der Koningsdag bzw. Koninginnedag in Amsterdam die grĂ¶ĂŸte Festveranstaltung. In einigen StĂ€dten wird auch die Koningsnacht bzw. Koninginnenacht am Vorabend gefeiert.

Und selbst der Kuchen ist orange!

Offensichtlich haben auch etliche Urker „reingefeiert“ in den Koningsdag, denn der Vorabend und die Nacht waren sehr laut!

Ich wurde mal mitten in der Nacht wach, weileine Gruppe Hells Angels auf ihren MotorrĂ€dern auf dem Platz vor den Wohnmobilen rumlĂ€rmte…..es klang dann so, als wĂŒrden sie weiter durch Urks kleine Gasssen donnern und diese mehr oder weniger „zerlegen“, ich hatte ein bisschen Angst, bin aber dann doch wieder eingeschlafen!

Gesine meinte am nĂ€chsten Morgen, meine „Hells Angels“ seien eine Gruppe reichlich betrunkener Urker auf Mopeds gewesen!

 

Die Strassen der hĂŒbschen kleinen Altstadt sind mit orangenen FĂ€hnchen geschmĂŒckt!

Aber auch unabhĂ€ngig vom Koningdag findet man ĂŒberall in den Fenstern und VorgĂ€rten liebevolle kleine Dekorationen! Urk schmĂŒckt sich offensichtlich immer!

Ein paar ungewöhnliche GeschĂ€fte haben wir entdeckt , hier ein Laden fĂŒr Puppenstubeneinrichtungen und Bastelarbeiten!

Die „NippeslĂ€den“ sind hier schwer zu finden, was uns sehr gut gefĂ€llt!

 

Delphin im Hafen ………

 

An der Anlegestelle des Ausflugsdampfers ein Pfosten mit Schildern, fĂŒr ein Hochzeitspaar, das wohl auf dem Dampfer feiert!

 

Mit Speck umwickelte Putenfleischrouladen

Freitag, den 27.4. fahren wir von Urk nach Lauwersoog (126km)

Stellplatz Camperplace Lauwersoog

de

17 Euro

 

Liebevoll gestaltete AufenthaltsrĂ€ume stehen fĂŒr die Camper zur VerfĂŒgung, auch eine KĂŒche mit allem Drum und Dran kann man nutzen!

FĂŒr Wanderer und Fahrradreisende stehen „Treckershuts“ zur VerfĂŒgung, kleine HĂŒtten, die hier in einer grossen Hallte stehen und einen gemeinsamen „Aufenthaltsraum“ haben

Da wir den Platz gang vorne in der Ecke bekommen haben, können wir auch zur Seite einen schönen Ausblick geniessen!

Ein ruhiger Tag am Lauwersmeer…… eben einkaufen fahren, und dann faulenzen mit Blick aufs Wasser und die vielen Boote und Schiffe.

So war unser Plan!

WĂ€hrend des Einkaufs in einem kleinen Einkaufszentrum hören wir plötzlich den Regen auf das Dach und die Dachfenster des Einkaufszentrums pladdern….. also haben wir rumgetrödelt, weil wir wegen der GrĂ¶ĂŸe des Womos nicht direkt am Eingang geparkt hatten und keine Lust hatten, so weit durch den Tegen zu laufen.

Nach einigen Minuten hörte der Platschregen auf, und wir liefen rasch durch das leichte Getröpfel der abziehenden Regenfront zum Wohnmobil. TĂŒr auf und rein…… ach herrje, wir hatten das große Dachfenster offen gelassen……. alles war nass, das Fliegengitter hing prall mit Wasser gefĂŒllt tief durch, die Hunde kauerten unter dem Tisch……. ????????????

Die nĂ€chste halbe Stunde waren wir nun damit beschĂ€ftigt, das Wasser aus dem Fliegengitter abzulassen, ohne allzu zerstörerisch zu werden, den Innen-Rahmen des Dachfensters, der vollgelaufen war, abzuschrauben, alles trocken zu legen, bei der Gelegenheit alles sauber zu machen, alles wieder zusammen zu schrauben. (so ein Fensterrahmen ist mit unglaublich vielen gut versteckten Schrauben befestigt)………. und letztendlich den Berg nasser PapiertĂŒcher zusammen mit dem ganzen Dreck, der sich im Rahmen in den letzten 12 Jahren gesammelt hat, zu entsorgen.

Wie gesagt ….

ein ruhiger Tag am Wasser……… ????

 

 

Das Rettungsboot bei einer Übung

Noch immer sind die KĂŒchlein leuchtend orange!

3:1 …..drei Erpel, eine Ente!

Sieger nach 11-m-Schiessen?

Wildpferde, Koniks, auf der gegenĂŒber liegenden Insel

 

 

 

Leider nĂ€hert sich unser erster „Rentner-Urlaub“ dem Ende, wir mĂŒsen nach Hause!

Auf der RĂŒckfahrt besuchen wir noch liebe Freundinnen , und am Montag, dem 30.4. sind wir abends wieder zu Hause!