Unsere Hunde

Teddy – und unsere 2 kleinen Hunde!

Teddy ist ja nun hier schon bekannt, aber er blieb ja nicht allein!

Teddy, unser wundervoller sanfter Riese, wurde langsam – mit 9 Jahren – ruhiger, Ă€lter, und etwas „faul“, weil auch unsere Kinder aus dem Haus waren und er nicht mehr so die richtigen SpielgefĂ€hrten hatte!

Noch immer ein „Bild von einem Hund“ …. aber eben ein bisschen faul !

Also kamen wir auf den Gedanken, uns einen zweiten Hund anzuschaffen, irgendetwas in wohnmobilgerechter Grösse, als „Zweithund“, als SpielgefĂ€hrten fĂŒr Teddy, und fĂŒr uns auch als, tja, Trost, wenn Teddy mal nicht mehr sein sollte.

Über Internet fanden wir eine Hundevermittlung, die Hunde aus Mallorca holte – Hunde, die dort in Tierheimen ein erbĂ€rmliches Leben fristen, und oft genug schon als junge Hunde eingeschlĂ€fert werden mĂŒssen, weil sie keine Chance zur Vermittlung haben und die Tierheime ĂŒberfĂŒllt sind.

 



Auf deren Internetseite fanden wir ein Hundegesicht, das uns quer ĂŒber die „Datenautobahn“ und durch sichtbare oder unsichtbare Leitungen hinweg anzuschauen schien:
Juma, die winzige kleine Hexe, die, als wir ihr Foto das erste mal sahen, gerade 4 Wochen alt war ( geb.03.10.03).

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Wir haben uns um sie „beworben“, bekamen die Zustimmung, und am 30.11.03 kam sie zu uns!
Sie ist ein winzig kleiner Hund, aber ein gaaaanz grosser Hund, wennÂŽs um Herz, Zuneigung, Mut und grosse Klappe geht!

Die beiden Hunde verstanden sich auf Anhieb – Juma hatte nie, aber auch nie Angst vor Teddy, und trotz seiner ĂŒberwĂ€tigenden Grösse ( da standen ja 2 kg einem Übermass von 53 kg gegenĂŒber ) ist er behutsam und lieb mit der kleinen Maus umgegenagen. Es sah oft brutal aus, warÂŽs aber nie, und der Grosse hat das Vertrauen, das wir in ihn gesetzt haben, nie enttĂ€uscht !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im FrĂŒhsommer gingÂŽs dann auf die erste gemeinsame grosse Wohnmobilreise nach SĂŒdfrankreich!
An der Ardeche fanden wir wundervolle CampingplĂ€tze und – BadeplĂ€tze fĂŒr Juma, die inzwischen nicht mehr ganz so klein, aber sehr oft sehr nass war !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon vor dem Urlaub war uns aufgefallen, dass Teddy hinkt, doch keiner der konsultierten TAs konnte einen Grund dafĂŒr finden.
Man riet uns zur Schonung, nicht so viel laufen, weil der TA auf einen Haarbruch in einem Knöchel oder so tippte.
Naja, das schrĂ€nkte uns denn doch ein wenig ein, obwohl wir Teddy oft genug mehr zurĂŒckhalten mussten , als dass wir von ihm gehindert wurden!
Und die Spielstunden mit Juma waren immer noch lebhaft, fröhlich und wild! Aber lĂ€ngere, von Teddy so geliebte StrandspaziergĂ€nge oder WaldspaziergĂ€nge waren eben „nicht mehr drin“ auf drei Beinen !

Nach dem Urlaub bracht uns dann ein weiteres Röntgenbild auf die Ursache des Hinkens:
Knochenkrebs knapp unter dem linken Knie, bei dem Alter und dem Gewicht des Hundes nicht operabel.
Diagnose: nicht schön.
Was tun?
Unser Sohn hat viel Fernseh geguckt, und nicht nur Soaps, sondern auch Dokumentationen und Tierfilme, und er wusste: da gibtÂŽs Rollwagen fĂŒr Hunde, irgendwo in den USA.
Also: Freund Google gefragt, der wusste, was wir suchten:
Gehhilfen fĂŒr Hunde!
Dog on Wheels hiess die Lösung unserer Probleme! Hier findet Ihr die HP !

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Das warÂŽs!

Wir haben die US-Firma angemailt, die uns gleich einen unglaublich netten und hilfsbereiten Ansprechpartner in Deutschland nannte – der uns immer und jederzeit in den kommenden Monaten zur Seite stehen wĂŒrde! Dieser nette Mann und seine Frau machen das „nebenbei“, weil sie selbst einen Hund on Wheels hatten und wissen, wie sehr man in einer so schwierigen Zeit auf Hilfe, Zuspruch, Rat und Tat und vor allem auf Ermutigung angewiesen ist!

Ralph half uns per Mail, unseren Hund genau zu vermessen, und diese Daten in die USA zu schicken. Dort wurde im PC nach einem „gebrauchten“ gesucht – das ist dort so ĂŒblich, um allen unnötige Kosten zu ersparen. Leider war in Deutschland kein gebrauchter Rolli in Teddies Elefantengrösse zu finden, doch in den USA gab es einen! Juchhu!
Innerhalb von 8 Tagen war dieses Teil durch den Zoll und bei uns!

(Um eventuellen Anfragen zuvor zu kommen – 305 Dollar hat der Rolli gekostet, plus 80 Dollar Versand etc — und nach Teddies Tod haben wir ihn zurĂŒckgeben können und bekamen dafĂŒr 150 Euro ĂŒberwiesen. Ich hoffe Teddies Rolli hat noch anderen Hunden helfen können )


Jetzt wurde es spannend: anpassen ( Danke, Ralph, fĂŒr Deine unendliche Geduld!) , umĂ€ndern, wieder anpassen……………..
Teddy war neugierig, nicht Àngstlich, aber vorsichtig!
Zuerst haben wir den Rolli im Flur angeschnallt. 3 Beine können „normal“ laufen, doch das vierte Bein wird eben sanft hochgebunden , die RĂ€der tragen das Hauptgewicht………….. klingt allles ganz einfach, muss jedoch gelernt sein!
Und fĂŒrÂŽs Üben ist der Flur einfach zu klein!
Also raus!


noch ein wenig zögerlich………..
aber es geht ja !

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nicht nur das herumschnĂŒffeln geht wieder ohne Schmerzen,

 

 

……..nein, auch das hier geht problemlos:

 

 

 

 

 

 

Es dauerte nur wenige SpaziergĂ€nge, bis Teddy gelernt hatte, mit dem Rolli umzugehen, dessen Breite einzuschĂ€tzen und die neue „Gangart“ zu beherrschen.

Und damit war unsere frĂŒhere Frage: ist dieser Hund nun eigentlich zu dumm zur Erziehen, oder zu klug ……… fĂŒr alle Zeiten geklĂ€rt!

Teddy ist nicht nur schön und lieb, sondern auch ausgesprochen klug!

So, nun sind alle Probleme gelöst. Der Alltag zuhause klappt gut auf drei Beinen, und die SpaziergÀnge werden wieder lang und lÀnger!

Nun könnten wir ja eigentlich in Urlaub fahren????

Können wir, in die Bretagne!
September in der Bretagne, der schönste Monat in diesem wundervollen Land!
Und es wurde ein wundervoller Urlaub!

Teddy hat den Urlaub wirklich genossen!
Wir waren einfach nur glĂŒcklich, und haben uns amĂŒsiert ĂŒber die seltsamen Blicke und Bemerkungen der anderen SpaziergĂ€nger!
Von „Seltsamer Sport“ bis „TierquĂ€lerei“ und „armer Hund“ haben wir alles gehört – doch wer auch nur eine Spur Hundewissen hatte, sah in Teddies Gesicht GlĂŒck, Freude, und Lebenslust!

Und unser JĂŒmchen, die winzig kleine Juma, hat voll mitgespielt!

 

Leider haben wir Teddy am 27.Dezember 2004 verloren – nicht an den Knochenkrebs, sondern an eine schleichende LungenentzĂŒndung mit Vernarbung – wir mussten ihn einschlĂ€fern lassen, sonst wĂ€re er erstickt.

Wir haben ihn in einem hollÀndischen Tier-Crematorium einÀschern lassen und die Asche bei uns zuhause im Garten beigesetzt.

Einen Link zu diesem Crematorium, nicht weit von Groningen entfernt, findet Ihr hier

Zwei Katzenfiguren wachen ĂŒber seinem Grab – und ein Thymian, seine geliebte GewĂŒrzpflanze, wĂ€chst auf seinem Grab.

Uns blieb unsere kleine Juma, unsere JĂŒmi-Maus …. doch die litt wie ein Tier. Sie mochte nicht mehr spielen, sie mochte nicht mehr in den Garten, sie guckte nur noch traurig und lag auf dem Sofa, und nachts hörte man sie leise jammern – sie vermisste Teddy doch so!

So gehtÂŽs nicht weiter………… also sind wir auf die Suche nach einem neuen jungen Hund gegangen.
Gar nicht so einfach „zwischen den Jahren“…. und es eilte ja, weil Juma so traurig war !

Via Internet fanden wir die Welpenklappe des Tierarztes Dr. Römer in Aurich – und der hatte auch gerade Welpen, so um den 18 November herum geboren. Halbgross versprachen sie zu werden, nicht sehr gross.
Am 3. Januar sind wir hingefahren ……. naja, und es kam, wie es kommen musste: einen der beiden „Zwerge“ haben wir uns ausgesucht!
Und eine gute Wahl getroffen!
Maja, wie wir sie getauft haben, war von Anfang an ein sehr liebevolles Wesen, winzig, mit langen Beinen, Klappohren und endlosem Hunger!
Gleich schon Ende Januar fuhren wir, Wilfried und ich, Juma und Maja, nach DĂ€nemark fĂŒr 2 Wochen Urlaub !

 

 

 

 

 

 

 

Naja, bis Mai hatte sich das GrössenverhÀltnis der beiden schon sehr geÀndert:

 

 

 

 

Inzwischen ist Maja doch „ziemlich“ gross, bildhĂŒbsch und gertenschlank!

 

 

 

 

 

 

 

…..und
……… sexy Pobacken hat sie !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teddy war ja nicht der einzige Hund, der gerne mit dem Wohnmobil verreist!

Der Lieblingsplatz unserer Hunde im Wohnmobil – natĂŒrlich nicht


Fahrt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als ich das erste mal diese langen Beine unter der Bettdecke des Meinen sah, wurde ich ja schnell hellwach…………aber ebenso schnell wurde mir klar, wem die eleganten Beine gehören: Maja !
Ich dachte, Wilfried habe Maja zu sich hochgeholt, damit sie noch ein wenig Ruhe gibt.

Doch am nÀchsten Morgen konnte ich beobachten, wie Maja wie ein ungeschickter Wetterfrosch die Leiter in Wilfrieds Bett hochkletterte und sich zufrieden und leicht triumphierend neben ihm zurechtlegte!

So weit erst mal zu unseren Hunden – weitere Bilder folgen demnĂ€chst!

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