Urlaub in Locmariaquer

Endlich am Ziel ……………….!

Wir haben einen der wenigen Pl√§tze „ergattern“ k√∂nnen, die einerseits ein wenig „Meer-Blick“ bieten, andererseits aber auch so fest sind, dass wir uns nicht festfahren! Viele Pl√§tze hier sind n√§mlich sehr sandig, die Grasnarbe ist abgefahren, und da buddelt man sich mit einem Womo sehr schnell mal tief ein – es w√§re ja nicht das erste Mal, dass wir abgeschleppt werden m√ľssen!

Samstag, den 7. September, und auch den darauf folgenden Sonntag verbummeln wir mit Faulenzen, Hundespazierg√§ngen, Faulenzen ………………

Samstag gibt¬īs Kalbsnierenragout auf frischen Bandnudeln Creme Caramel ¬†

 

 

 

 

 

 

 

          Die Sonne scheint, aber es ist frisch und recht windig.  

 

 

Sonntag geniessen wir Coquelet, gef√ľllt mit Hackfleisch , Kr√§utern und M√∂hren im Backofen gegart mit Sandm√∂hren und R√∂sti

Montag, 9. September

Gesines Sandalen haben Verschleisserscheinungen und m√ľssen repariert werden. Wir erinnern uns: im Supermarkt in Auray gibt¬īs das Pendant zum „Mister Minit“. Also fahren wir hin, bringen die „Latschen“ zu besagten Mister, und kaufen auch gleich ein. Nebenan ist ein „Kiabi“ – Bekleidung zu moderaten Preisen………… den durchst√∂bern wir nat√ľrlich auch noch mal gr√ľndlich.

¬† Dieses „H√ľndchen“ geht mit seinem Herrn Gassi! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

Zur√ľck auf dem CP, entdeckt Gesine, dass sich auch bei ihren Lieblingspumps die Optik zum negativen ver√§ndert hat ……… die Sohle l√∂st sich ab, und da das Wetter nicht so sehr sch√∂n ist, beschliessen wir, am Nachmittag noch mal nach Auray zu fahren und auch diese Schuhe dem Mister Minit anzuvertrauen. Die Sandalen sind bereits fertig – fix isser ja, der franz√∂sische Mister!

Ausserdem gehen wir noch in den Baumarkt nebenan ……… wir haben da so eine Idee, wie wir die Aufbau-T√ľr …………….aber dazu sp√§ter! Das Comptoir de la mer reizt einfach zu sehr, diese unglaubliche Mischung aus Fachgesch√§ft f√ľr Bootsbedarf , Kleiderladen f√ľr Segler und M√∂chtegern-Seeleute, und Touristenfalle! Kaufen wollen wir hier nat√ľrlich nichts, nur st√∂bern! Pl√∂tzlich sehe ich ein gerahmtes Foto von einem Fischkutter „Retour de peche“. Es gef√§llt mir, sehr sogar. Ich gehe zu Gesine, und sage ihr: „Komm mal mit, ich muss Dir was zeigen!“ Sie antwortet: „Okay, aber ich Dir auch!“ Sie schaut das Bild an, und f√§ngt an zu lachen …………………… genau dieses Bild, nur anders gerahmt, war ihr an einer anderen Wand des Ladens „in¬īs Auge gefallen“, und das war¬īs, was sie mir zeigen wollte! Nat√ľrlich sind alle guten Vors√§tze vergessen, und wir kaufen eines der beiden Bilder! ¬†

Kalbsbries mit Baquette Crepes, gef√ľllt mit Schinken, Spiegelei und K√§se ……………in der Bretagne auch „Crepe complete“ oder – weil eher herb und aus Buchweizenmehl „Galette complete“ genannt! Apfelpudding ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends f√§llt mir der Kastenwagen auf, der neben uns steht! Der hat wirklich ringsrum Fenster ………..grosse Fenster! Ich finde das toll – ich w√ľrde ja am liebsten auch in einem „rollenden Glashaus“ fahren!

Am Dienstag m√ľssen wir erst mal den neuen Lebensmittelladen “ Le Ty Frais“ im Nachbarort „beschn√ľffeln“. Was f√ľr ein sch√∂nes Gesch√§ft, mit regionalen Produkten wie frischem Obst und Gem√ľse, einer eigenen Schlachterei , einer appetitlich aussehenden K√§setheke…….gef√§llt uns sehr gut!

Le Ty Frais

Und nachmittags basteln wir an unserer T√ľr, damit die Zugluft keine Chance mehr hat und wir trotz offener T√ľr keine kalten F√ľsse bekommen!

So, Schluss mit Zugluft! Das Brett kann man ganz leicht herausnehmen – verstaut wird es bei Nichtgebrauch im linken Staukasten unter dem Lattenrost meines Bettes!

 

 

 

 

 

 

 

….die Halterung der T√ľr innen! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

Lamm- und Rinderspiesschen vom Grill kleine Artichoken und ein Baquette Melonenbällchen

So, und da von gestern¬† noch vier Galettes¬† √ľbrig sind,¬† und wir noch¬† Rinderhack und ein wenig Putenleber¬† gekauft haben, bekommen unsere Hunde heute Abend Gallettes , gef√ľllt mit einer in der Pfanne gegarten Mischung aus Rinderhack, ein bisschen Putenleber und Fenchel, mit einem kleinen Schuss¬† Creme Fraiche¬† und ein paar Kr√§utern abgeschmeckt!

Mittwoch, 11. September

………..und es ist Markt in Carnac! Ob der Markt dort am Mittwoch genauso gut ist wie der am Sonntag, den wir in den vergangenen Jahren schon so oft besucht haben? Auf jeden Fall existiert der womogerechte Parkplatz noch ………… wenn man von La Trinit√© aus nach Carnac reinkommt, noch vor dem Marktplatz rechts rein, ein bisschen den H√ľgel rauf, und wieder rechts ………….. da stehen die Wagen der Markth√§ndler, aber es ist Platz genug f√ľr Wohnmobile! Alle anderen Parkpl√§tze sind abgeschrankt!

Gesine und ich bummeln √ľber den Markt – mal sehen, was es heute zu Essen gibt! Gesine f√§llt ein: „H√∂r mal, ich hab im vergangenen Jahr an einem der Fischspezialit√§tenst√§nde ein Schild gesehen, die boten da Cotriade an, die bretonische Fischsuppe, das Pendant zur Bouillabaisse, wollen wir mal danach suchen?“ Ja, klar! Woher wir die kennen? Nun, da gilt mal der alte Spruch: Lesen bildet! Lach!

Lesenswerte Urlaubslekt√ľre! Jean-Luc Bannalec „Bretonische Verh√§ltnisse“ Ein Fall f√ľr Kommissar Dupin amazon „Bretonische Brandung“ Kommissar Dupins zweiter Fall amazon Der Herr Kommissar ist eingefleischter Pariser, zwangsversetzt an¬īs Ende der Welt, in¬īs Finisterre nach Concarneau, und lernt nach und nach seine neue bretonische Heimat zu verstehen ……… und zu lieben! Seine „eingeborene“ Sekret√§rin hilft ihm sehr, und so ist es nur f√ľr ihn, aber nicht mehr f√ľr den Leser verwunderlich, dass er nach einer Tagesreise von der „Heimkehr in mein Concarneau“ spricht! Naja, und daraus stammt halt der Tip: La Cotriade ………… die bretonische Antwort auf die Bouillabaisse! Ach was ……… die da aus der Provence haben doch nur „abgekupfert“ …………die „Cotriade“ war zuerst da!

Die Cotriade verdankt ihren Namen dem bretonischen Wort “ Kaoteriad“ ( Inhalt eines „Marmite“, eines Kochtopfes mit Deckel). Interessanterweise gibt es einen spanischen Fischeintopf namens „Marmitako“………. der Kochpott mit Deckel war eines der ganz wenigen Kochutensilien, das die spanischen Fischer an Bord hatten! Und wir werden auf dem Markt „f√ľndig“! Ein Spezi bietet Thunfischlasagne, und Cotriade an! Also die Bestellung: 2 Portionen Cotriade bitte! So, nun werden gew√ľrfelte Fischst√ľcke, mindestens vier verschiedene Sorten, in eine Plastikform gef√ľllt. Darauf kommen Muscheln, Garnelen, Krebse…………….und eine helle, ziemlich z√§hfl√ľssige Sauce. Dazu die Anweisung: 20 Minuten bei ganz leichter Hitze erw√§rmen! Machen wir! Lecker! Danach noch ein bisschen K√§se zu einer Scheibe Baquette und selbst gemachte K√ľchlein aus Weissbrot, Milch, Ei und Erdbeeren, im Backofen gegart! Was f√ľr ein Essen!

Und weil die Hunde uns ja so gottserb√§rmlich verhungernd angucken w√ľrden, wenn sie nur Hunde-Dosenfutter bekommen w√ľrden, besorgen wir noch………… ein bisschen was f√ľr die Leckerm√§uler! In Frankreich gibt¬īs so eine Art „Puffreis“ , s√§ckeweise in den Abteilungen f√ľr Tiernahrung! Und nur Puffreis………………….neeee, da muss schon noch was leckeres dazu! H√ľhnerm√§gen und -herzen, mit Rosmarin , Thymian und ein wenig Knoblauch und ein paar kleingeschnittenen M√∂hren in einem H√ľhnerfond gegart, und das Ganze dann auf dem „Puffreis“ serviert! Die beiden sollen ja auch nicht leben wie die Hunde!

Donnerstag, 12. September,

und wir haben Lust auf eine Tagestour………….ein klein wenig auf Bannalecs Spuren herumstreifen!

 

 

 

 

 

 

Von Locmariaquer aus fahren wir erst mal zur Autobahn bei Auray, fahren um Lorient rum, und weiter auf Landstrassen nach Pont Aven. Dann folgen wir den Hinweisen Rtg. Port Manech, das ebenso wie Pont Aven durch die Maler bekannt wurde, die hier lebten. Auf dieser landschaftlich reizvollen Strecke gibt es einen grossen, schön angelegten Stellplatz mit V/E in Neven, ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Pont Aven und Port Manech.

Leider hatten offensichtlich noch mehr Menschen die Idee, sich Port Manech mal anzuschauen…………… das D√∂rfchen ist rappelvoll, kein Parkplatz f√ľr unser Womo zu finden. Die Gassen sind schmal und zum Teil sehr steil, und so schl√§ngeln wir uns wieder raus aus dem St√§dtchen, zur√ľck nach Pont Aven, und fahren √∂stlich von Pont Aven auf die D24. Eine wundersch√∂ne Strecke, teils durch dichte Kastanienw√§lder, teils am Ufer des Belon entlang …….wir geniessen die Fahrt! In Le Poldue, einem kleinen Hafenst√§dtchen, finden wir einen fast leeren Parkplatz am Strand und nutzen ihn f√ľr die Mittagspause. Hundespaziergang am Strand mit Blick auf das gegen√ľber liegende Guidel Plages, Tee im Womo………………! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langsam gondeln wir danach wieder zur n√∂rdlich gelegenen Autobahn zur√ľck, umrunden Lorient, und biegen direkt hinter Lorient bei Hennebont nach S√ľden ab. Auf der D 194 geht¬īs dann √ľber Merlevenez, Belz, Plouharnel ( wo wir noch dan Tageseinkauf erledigen) √ľber Carnac wieder nach Locmariaquer, wo wir am sp√§ten Nachmittag eintreffen! Auf der gesamten Tagesstrecke haben wir in fast jedem St√§dtchen und D√∂rfchen Hinweisschilder zu Wohnmobilstellpl√§tzen entdeckt!

K√ľchenm√§ssig sind wir heute faul: Tortellini mit frischer Tomaten-Basilikum-Sauce mit Parmesan

 

Aber im Supermarkt haben wir was entdeckt: lila Kartoffelchips! Sehen seltsam aus, schmecken aber echt lecker!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Freitag der Dreizehnte – sollte ein lustiger Tag werden! Wer uns beide kennt, weiss, dass wir ziemlich „verspielte M√§dels“ sind, und wer die Vorgeschichte unserer ja ganz normalen Ehe kennt, weiss, dass gerade f√ľr meine Gesine gilt: Spielen h√§lt fit und f√∂rdert die Gesundheit! Und Frau will ja auch im Urlaub etwas Spass haben……………! Also suchen wir, neugierig wie wir nun mal sind, im Internet nach einem entsprechenden Spielzeugladen, und werden in Vannes „f√ľndig“. Zwei Adressen werden uns angezeigt, die eine programmieren wir in unser Navi ein. Unsere Wahl fiel deswegen auf diese Adresse, weil sie im Gewerbegebiet S√©ne mit vielen Superm√§rkten, Baum√§rkten und √§hnlichem liegt, wo man bestimmt leichter einen Parkplatz bekommt, als bei der zweiten Adresse direkt in der Innenstadt von Vannes. Ohne Navi h√§tten wir¬īs nicht gefunden. Der Place des Vosques liegt zwar v√∂llig logisch an der Rue des Vosques, aber so verschlungen mit der Rue d¬īAlsace und dem Place d¬īIrlande und der Rue de…….. ohne Navi aussichtslos! Und Parkplatz…………als wir zum ¬īzigsten Male leicht gefrustet durch die engen Strassen mit ihren vielen L√§den und Restaurants kurven, und schon auf dem Grossparkplatz des gegen√ľber liegenden Supermarktes ausweichen wollen, entdecken wir doch noch eine passende Parkl√ľcke f√ľr unsere „Kiste“ und stromern dann gem√ľtlich zu Fuss zum gesuchten Spielzeugladen hin, der direkt neben einem Gesch√§ft f√ľr Brautmoden zu finden ist.

Ein ausgesprochen sch√∂ner Laden! Ein sch√∂nes Ambiente, gute, ansprechende Beleuchtung, eine gekonnte Aufteilung in die Waren der verschiedenen Interessengebiete, und eine nette gepflegte Dame unseres Alters, die sich nach unseren W√ľnschen erkundigt. Als ich nur schweige, sagt sie mit einem „ich-hab-doch-f√ľr-alles-Verst√§ndnis“-L√§cheln : „Nun, wenn Sie mir nichts sagen wollen…….“ Ich gestehe ihr dann, dass ich nichts sagen kann, ganz einfach, weil meine franz√∂sischen Sprachkenntnisse nicht so weit reichen! Wir lachen alle drei herzhaft, und pl√∂tzlich klappt die Verst√§ndigung! Zwar mehr oder weniger durch Gestik, aber es klappt! Wir verlassen den Laden erst lange Zeit sp√§ter, mit schweren Einkaufst√ľten, aber einem deutlich leichteren Bankkonto!

Ich hab mir doch tats√§chlich eine entz√ľckende kleine Badeente gekauft………….sie tr√§gt unter anderem ein weinrotes Miederchen und einen farblich passenden Ball im Schnabel……….! I love my Duckie! Ich liebe¬† lustige Badeenten! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

——–unter anderen meine bretonische Badeente, die schon seit ein paar Jahren an meiner Badewanne sitzt! Und f√ľr eine liebe Freundin einen vibrierenden Massage-Pinguin ………… niedlich, das Kerlchen! Aber auch f√ľr diejenigen, die gerne mal „R√§uber und Gendarm“ spielen, gab¬īs dort nette Spielsachen wie Handschellen und √§hnliches, und f√ľr Kost√ľmb√§lle aller Art und Themenrichtung w√ľrde man in diesem Laden ganz bestimmt die richtige Bekleidung samt passender W√§sche und den schicksten Schuhen finden! Tja tja, brave M√§dchen kommen in den Himmel, b√∂se M√§dchen zu Sophie Libertine

 

Lammr√ľcken auf einer Gem√ľsemischung (Fenchel/Staudensellerie/M√∂hren) im Backofen gegart. Dazu Baquette und, da ich ja nie genug davon bekommen kann: Melone als Nachtisch! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

  Es ist trocken und warm, aber bewölkt und recht windig!

 

  Der Samstag beginnt mit

 

 

 

und somit fallen unsere heutigen Pl√§ne, mal mit dem Fahrrad in¬īs Dorf zu fahren, schlicht in¬īs Wasser! Nach dem leider unumg√§nglichen Hundespaziergang h√§ngen die Regenjacken triefend in der Dusche! Wir faulenzen, lesen und lauschen dem Regen ………ja, ich weiss, unserem Freund Klaus l√§uft bei Gepladder auf dem Womo-Dach eine G√§nsehaut den R√ľcken runter ….. hat doch so ein Gepladder bei ihm mal zu einem Totalschaden am Wohnmobil gef√ľhrt!

Gegen Mittag klart es auf – nun haben aber alle Gesch√§fte in Locmariaquer geschlossen! Also fahren wir nach Auray und kaufen f√ľr¬īs WE ein.

 

In Auray entdeckt und schnell „geschossen“! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

Boah, so ein Teil, einen Ford Capri in Gold, hab ich vor 40 Jahren gefahren! Sch√∂n, so was mal wieder zu sehen…………..da kommen Erinnerungenauf!

 

 

 

 

 

 

 

Nachmittags scheint immer √∂fter die Sonne, und am fr√ľhen Abend k√∂nnen wir schon wieder im strahlenden Sonnenschein am Strand spazieren gehen! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

Als wir nachmittags so faul im Womo sitzen, alle T√ľren und Fenster offen, parkt 2 Pl√§tze weiter parallel zu uns ein Womo ein. Gesine sagt: guck mal, die haben ¬īne Katze dabei!“ Ja, stimmt! K√§tzchen wird an einer Leine am Zaun , der den Campingplatz umgibt, festgebunden, w√§hrend seine „Dosen√∂ffner“ alles f√ľr den Campingnachmittag bereit machen: St√ľhle und Tisch raus, Fenster √∂ffnen ………was man eben so macht, wenn man an einem sch√∂nen Tag auf einem sch√∂nen Platz angekommen ist. Ich gucke noch so zum K√§tzchen r√ľber………und sehe erschrocken, wie die kleine Miau beschliesst, katzenflink den Zaun hochzuklettern und auf der anderen Seite M√§use zu jagen. Ich ahnte schon, was dann kam: die Leine war zu kurz, K√§tzchen kam auf der anderen Seite des Zauns nur mit den Hinterpfoten auf den Boden …..hing fast in der Luft! Ich bin dann laut rufend zu den Nachbars gerannt…………… die Dame schickte gleich energisch ihren Mann los, der die Gefahr noch gar nicht so richtig erkannt hatte, aber er rannte los…………….und die Dame versuchte, „mon B√©b√©“ zu bewegen, wieder auf die „richtige“ Seite des Zauns zur√ľck zu klettern. „B√©b√©“ war wohl schon zur gleichen weisen Einsicht gekommen, und kletterte unbeschadet zur√ľck und schnurstracks in Mamans wartende Arme! Ups – noch mal gut gegangen!

 

Schweinezungenragout mit Champignons in Zitronensauce auf Reis Baba au Rhum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und da wir im Supermarkt ein g√ľnstiges Angebot H√ľhnerbrust bekommen haben (Verfallsdatum 15.9.) , bekommen die Hunde heute H√ľhnerbrustragout mit Sandm√∂hren auf Reis

Die Jagdsaison auf Fasane, Tauben, Rebh√ľhner und √§hnliches beginnt am 15. September. Wir h√∂ren die ersten Sch√ľsse schon beim ersten Tageslicht!

Haben wir da nicht was von „Flohmarkt“ auf dem Parkplatz des Supermarktes bei „La Trinitaine“ gelesen? Fahren wir mal hin! Grosser Parkplatz, kleiner Flohmarkt, und es wird Eintritt verlangt! Naja, da der Flohmarkt von einem Verein f√ľr Behindertensport organisiert wurde, entrichte ich gerne unseren Obolus!

Und wir werden f√ľndig: 2 kleine Microwellent√∂pfe mit abnehmbaren Griff, die erg√§nzend zu denen passen, die wir zu Hause haben, f√ľr 2 Euro, einen sch√∂nen rotbraunen Tontopf, der ebenfalls unsere Tontopfsammlung zuhause wundervoll erg√§nzt, ebenfalls f√ľr 2 Euro.

Ein Schiffsbarometer aus Messing f√ľr 5 Euro ( bei dem Preis ist mir egal, ob dat Dingens funktioniert oder zuk√ľnftig nur als Deko bei uns in der Bar h√§ngt), und noch ein paar Kleinigkeiten! Als wir danach zum Womo zur√ľckkommen, h√∂ren wir unsere kleine Juma schon freudig an der T√ľr kratzen. Noch w√§hrend wir die Eink√§ufe verstauen, zieht ein strenger Geruch durch¬īs Womo …..ach herrje, die Juma hatte sich nicht gefreut, die hat Durchfall und musste dringend mal — und wir D√∂spaddel haben sie nicht verstanden! Also: ein versch…ssener Teppich und ein besch…ssener Hund! Gut, dass man Wasser und Waschmittel bzw. Hundeshampoo dabei hat! Es dauert doch einige Zeit, bis alles wieder sauber und geruchsneutral ist! Nur gut, dass der Parkplatz einen M√ľlleimer hatte, in den wir die gebrauchten K√ľchenrollenr√ľcher entsorgen konnten!

Den Mittag verbummeln wir im Womo, und nachmittags machen wir im Sonnenschein noch einen langen Spaziergang am Strand und in den Wiesen.

Ist schon faszinierend, was hier am Strand alles so los ist! Viele Menschen im sonnt√§glichen Outfit, viele Hundespazierg√§nger, die halbe „Tour de France“, 2 Autoralleyes mit vielen schicken Oldtimern, Segler………. ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

¬† vor allem die riesigen Renn-Katamarane aus La Trinit√©, die mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit √ľber¬īs Wasser fegen!

Hier nochmal: La Trinité sur Mer

Und dann Kitesurfer, die den warmen Wind nutzen.  

 

 

 

 

 

 

¬† ¬† ¬† 3 „motorisierte Fallschirmflieger“, die dicht √ľber den Strand brausen. ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helis beim Rundflug

………………..Doppeldecker………………. ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

¬† ¬† hier kann man stundenlang draussen sitzen und gucken …….gucken …….gucken! Heute abend bleibt die K√ľche kalt, wie gehen ins „La Paillote“ auf dem CP essen! Ich g√∂nne mir einen Salat mit heissem Ch√©vre auf ger√∂steten Baquettenscheiben, und eine knusprige Pizza mit Sardellen und Kapern, Gesine geniesst die Moules Frites. Dazu eine Karaffe Weisswein, und als Nachtisch jede einen Calva. F√ľr alles zahlen wir 35 Euro ………… f√ľr franz√∂sische Verh√§ltnisse sehr moderat! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Am Montag machen wir mal ganz einfach nichts, was sich zu erzählen lohnt

………….. ausser dem t√§glichen Einkauf und den Hundespazierg√§ngen faulen wir gr√ľndlichst! ¬† ¬†

 

 

 

 

Fischsuppe mit Seewolfbäckchen, Coquilles St. Jacques, Thunfisch und Crevetten, angereichert mit frischen Tomaten und vielen frischen Kräutern Ein camembert-ähnlicher Käse aus einer Käserei bei Auray und Baquette

 

 

 

 

 

Und weil J√ľmchen immer noch ein bisschen Durchfall hat und die Grosse gelegentlich achtern pfeift wie ein Dampfkessel, bekommen die beiden heute mageres Rindfleisch (aus der Theke f√ľr Tierfutter im Supermarkt) mit Rosmarin, auf Reis ………….vielleicht beruhigen sich die Hundeb√§uchlein ja dann wieder! Haben wohl beide salziges Seewasser geschl√ľrft ………..das f√ľhrt immer zu Magen- und Darmproblemen ¬† ¬†

                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mond √ľber der Bucht! ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Am Dienstag, dem 17. September, f√§ngt der Tag ja schon richtig gut an – lach! „Pipi-Story die erste“! Ich sitze am f√ľr uns fr√ľhen Morgen, so gegen halb 9 Uhr, im Wohnmobil, halte mich an meiner Teetasse fest und gucke in die „Welt“! Dr√ľben auf dem Wohnmobilstellplatz , so 500 m von uns entfernt, sehe ich Bewegung! Nein, wir k√∂nnen den Stellplatz nicht direkt „sehen“, √ľber die B√ľsche und Str√§ucher der D√ľnenlandschaft dazwischen sehe ich nur Womo-D√§cher und Sat-Anlagen! Aber ein Dach plus Sat-Anlage bewegt sich, rangiert, und f√§hrt dann auf die schmale Strasse zum Strand. Ist ¬īne Einbahnstrasse …… also muss das Womo gleich hier vorbei kommen! Ach sieh an, da kommt es ja! Sobald es ein paar Meter auf der Strandstrasse im Bereich der D√ľnen ist, h√§lt es an. Motor aus! Auf der Beifahrerseite steigt eine Dame aus, l√§uft um das Wohnmobil herum, und verschwindet in den mit B√ľschen und Str√§uchern bewachsenen D√ľnen – in der Hand tragt sie weisses Papier. Ich ahne, was sie da vor hat………….. bestimmt nicht Blumen pfl√ľcken! Da sind keine! Mit ein bisschen „Vorahnungs-Schadensfreude“ registriere ich den M√ľllwagen, der gerade die Tonnen am Stellplatz leert und dessen Blinklichter ich √ľber die D√ľnenlandschaft hinweg sehen kann ….. ausserdem kenne ich dessen charakteristischen Piepston! Der M√ľllwagen f√§hrt an, kommt kurz darauf auf die Strandstrasse ……….. und wird auf seiner Fahrt gebremst durch das Womo mit Fahrer, aber ohne Dame, das da ja noch immer „parkt“. Vorbei fahren kann der M√ľlllaster nicht………….das Str√§sschen ist echt schmal! Also hupt der M√ľllwagenfahrer erst mal. Es passiert – nichts! Er hupt nochmal und f√§hrt deutlich n√§her an das Womo ran ………. keine Reaktion! Nun verliert der M√ľllwagenfahrer die Geduld – hupt lang und ausgiebig, und ich sehe ihn auch wild gestikulieren, was der Fahrer des parkenden Womos ja auch im Spiegel sehen m√ľsste! Pl√∂tzlich taucht die Dame aus den D√ľnen auf …… nat√ľrlich ohne weisses Paier in der Hand, mit hochrotem Kopf und wild am Hosenbund und am Reissverschluss selbwelcher Hose zerrend! Sie spurtet in¬īs Womo ……….. dann werden sowohl auf Fahrer- wie auch auf Beifahrerseite erst mal Anschnallgurte angelegt …………. und dann setzt sich das Womo endlich mal in Bewegung! Das Kopfsch√ľtteln des M√ľllwagenfahrers sehe ich noch, als es an uns vorbei f√§hrt! So ganz nebenbei: in einem Womo gibt es normalerweise ein Klo. Und die n√§chste √∂ffentliche und gut ausgeschilderte Toilette ist keine 500 Meter entfernt! Ich schwankte echt zwischen Kopfsch√ľtteln und Lachen! Aber irgendwie war¬īs ein oscar-verd√§chtiger Film am fr√ľhen Morgen!

Nach dem Fr√ľhst√ľck gehen wir erst mal an den Strand – ausnahmsweise mal ohne die Hunde, weil Gesine sich ein paar Austern von den bei Ebbe freiliegenden Felsen holen und geniessen m√∂chte! ¬†

 

 

 

 

 

 

 

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Auf dem Weg durch¬īs „Wattenmeer“ bestaunen wir erst mal den echt witzigen „Selbstausbau“ …………………. ein Auslegerboot auf der Basis eines Surfbrettes! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

¬† Dann weiter in die Felsen ……… dort findet Gesine richtig frische Felsenaustern und hackt und macht und tut ………………und geniesst! Ich mag Austern nicht so wirklich . Ich schaue mal wieder, was so alles in den T√ľmpeln und Felsenteichen , die die Flut zur√ľckgelassen hat, lebt! Recht schnell l√§uft das Wasser aber nun wieder auf ……….. ist halt die Zeit im Monat, wo¬īs sehr weit abl√§uft, sehr weit hoch l√§uft, und dann geht halt alles recht schnell! Zur Tea-Time sind wir zur√ľck im Womo ……… durchgepustet, aber zufrieden! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

¬† Ist das nicht ein „Sch√§tzchen“? ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

Am sp√§ten Nachmittag parkt ein Womo neben uns ein. Sie f√§hrt, er hat das Sagen! Und sie f√§hrt direkt bis klatsch an den Zaun heran. Na klasse. Damit versperren sie uns den Blick √ľber das Naturschutzgebiet nach Locmariaquer! Nach dem Abendessen bemerken wir Unruhe nebenan. Die Sat-Antenne dreht sich …. und dreht sich …. und ….! Der Mann aus dem Womo klettert auf’s Womodach und macht und tut…………… und wieder dreht sich die SAT-Antenne. Nur – durch den hier auf der D√ľne recht starken Wind wackelt die SAT-Antenne wie ein Hundeschwanz! Kurz darauf sehen wir den Herrn von nebenan herumwandern auf dem CP – ’nen Verdauungsspaziergang macht der wohl gerade nicht! Und richtig ………… ein paar Minuten sp√§ter ist der Platz neben uns wieder leer. Die Nachbarn sind dahin gezogen, wo die SAT-Antenne Empfang meldet!

 

Heute abend gibt’s Koteletts aus der Pfanne……. die mageren f√ľr mich, die durchwachsenen f√ľr meine Gesine. Mit Steinpilzrisotto Und frischem Obst als Nachtisch!

 

 

           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

¬† ¬† Mittwoch, 18.September Uns zieht’s noch mal zum Wochenmarkt nach Carnac, der ja immer ein kulinarisches High Light ist ! Dem Stand mit den harten W√ľrstchen k√∂nnen wir diesmal nicht widerstehen……………eine Wurst aus K√§nguruh-Fleisch, eine Schweinefleischwurst mit Steinpilzen, eine mit Chevre und eine mit Blauschimmelk√§se wandern in unseren Einkaufskorb!

 

 

Leider ist der Markt heute, wohl wegen des Windes recht leer, daf√ľr bieten die aufgebauten St√§nde viele Sonderangebote „Fin de Saison“ — unsere Mitbringselkiste wird wieder etwas voller!

 

 

 

Hundetasche …..Taschenhund? Jedenfalls guckt der Hund vorne aus der Tasche, und das Baquette achtern! ¬† ¬† ¬†

 

 

Eine informative Ampel: Oben zeigt sie rot, unten die Sekunden, die man noch warten muss!

 

 

 

 

Danach fahren wir zu den Parkpl√§tzen am Strand zwischen Carnac und La Trinit√©. Wir wollen dort mit den Hunden laufen. Leicht ver√§rgert stellen wir fest: in dem Zeitraum, in dem man dort mit einem Womo parken darf ( zwischen 10 und 22 Uhr) darf man nicht mit den Hunden an den Strand! Na klasse! Auf der R√ľckfahrt nach Locmariaquer biegen wir in Scarpoche rechts ab, folgen der immer schmaler werdenden Strasse Richtung „Plage“ und landen auf einem Park- und Wendeplatz in den D√ľnen. Auch hier gilt ein Womo-Verbot zwischen 22 und 10 Uhr, aber Hunde sind erlaubt, es gibt sogar Hundepupst√ľten und M√ľlleimer! Von hier laufen wir durch eine herrliche D√ľnen- und Heidelandschaft zum Strand. Ein herrlicher Spaziergang, der uns auf die Halbinsel mit den B√§umen und dem „Hinkelstein“ f√ľhrt, die wir vom Campingplatz aus sehen k√∂nnen! Zu Fuss w√§ren wir in einer knappen Stunde auf dem CP ……….aber das Womo muss ja auch mit, also m√ľssen wir irgendwann zum Parkplatz zur√ľck!

Blick vom CP          

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf den CP          

 

 

 

 

 

Wir haben diese Halbinsel unser „Druidenw√§ldchen“ genannt! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachmittags finde ich im Womo zuf√§llig mein Tagebuch unserer Portugalreise 2003………..da waren wir auf der R√ľckreise auch hier, zum Zeitpunkt der F√©te des Mar√©es. und zum Sonntagswochenmarkt in Carnac …..22./23. M√§rz 2003! Ich st√∂bere ein wenig in diesen 10 Jahre alten Zeilen, und wir beschliessen, doch noch das bevorstehende Wochenende und die F√©te des Mar√©es √ľber hier zu bleiben!

Heute gibt’s Thunfischlasagne Cassoulet de mer

 

 

Donnerstag, 19. September Das Wetter zeigt sich nicht von seiner sch√∂nsten Seite – grau in grau mit wenigen blauen Flecken am Himmel. Trotzdem zieht bereits die Karavane der mit Schippen und Hacken, Eimern und K√∂rben bewaffneten Muschelsucher dem ablaufenden Wasser folgend in’s Wattenmeer ! ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

Wir beschliessen, die letzten Mitbringsel einzukaufen, und noch mal durch La Trinitaine und die umliegenden Gesch√§fte zu bummeln. Als wir zur√ľck kommen, ist auch die Muschelsucherkaravane auf dem R√ľckzug vor der anrollenden Flut, und als wir noch am Sani-Geb√§ude anhalten, um die WC-Kassette zu entleeren, beobachten wir eine Frau, die sich mit aller Kraft bem√ľht, einem Mann die Gummistiefel auszuziehen – unter viel Gegicker und Gel√§chter! Aber erst dem hilfreich herbeieilenden Nachbarn gelingt es, den Fuss vom Stiefel zu befreien!

Hier auf dem CP stehen jetzt zu 95 Prozent Womos, oft sogar zu zweit auf einem Stellplatz, obwohl viele freie Plätze vorhanden sind. Ganze Familienclans und Freundeskreise scheinen sich hier zum Muschelsuchen zu treffen!  

 

 

 

 

    Am Strand kehrt wieder Ruhe ein!

 

Beim Hundespaziergang werden wir dann alle mal gr√ľndlich nass – ein alles durchdringender Nieselregen scheucht uns recht schnell in’s Womo zur√ľck! Die klatschnassen Jacken k√∂nnen wir in die Dusche h√§ngen – aber was macht man mit ebenso klatschnassen Hunden? Mit einem Handtuch abrubbeln – hilft allerdings nur ein bisschen, vor allem die langhaarige kleine Juma ist nass wie ein Badeschwamm!

Später am Abend ist der Himmel allerdings schon wieder sternenklar!

Pipi-Story die Zweite! Wir sind heute durch das Nachbarst√§dtchen Crac’h gefahren, und als wir verkehrsbedingt einen Moment anhalten m√ľssen, beobachten wir ein Womo, das auf dem gegen√ľber liegenden Parkstreifen einparkt. Heraus steigt ein Herr, blickt sich suchend um, geht den Fussweg drei Meter weiter an eine Ecke, an der ein Stromkasten die Mauer durchbricht und etwas aus der Mauer herausragt. In diesem kleinen „Sichtschutz“ pinkelt der Mann in die Ecke. Wischt sich danach gelassen die H√§nde an der Hose ab, steigt wieder in sein Womo, l√§sst den Motor an und setzt den Blinker………………. Gesine h√§tte vor Lachen fast den Motor unseres Womos abgew√ľrgt! Es ist doch nicht zu fassen, was manche Leuts so tun!

Heute abend puhlen wir Garnelen und Langustinen, stippen sie in selbstgemachte leckere Sauce und geniessen sie mit Baquette und Tomatensalat – kalte K√ľche!

Am Freitag beschliessen wir, den Vormittag zu verbummel, faulenzen beim Womo, beobachten die Muschelkaravane…………..

Manche der Muschelsucher sind aber wirklich sehr fr√ľh dran – in Wathosen bis unter die Achselh√∂hlen wandern sie hinaus! Warum nur hat Moses f√ľr ihn nicht das Meer geteilt, fragt sich Gesine! Nachmittags sind wir dann zum Stadtbummel nach Auray gefahren – ohne besondere Kaufw√ľnsche, einfach nur so zum „Durch-die-Gassen-streifen“! Eine wundersch√∂ne Stadt ….. und im strahlenden Sonnenschein macht der Bummel richtig Spass! In einem Haushaltwarenladen – ein Magnet f√ľr meine K√∂chin Gesine – entdecke ich das Plakat einer l√§ngst abgelaufenen Ausstellung von maritimen Malern – ich kann die Ladenbesitzerin beschwatzen, mir das Plakat behutsam von der Wand zu l√∂sen und ich bekommen es geschenkt! In einem anderen Laden sehe ich ein Plakat, dass auf eine Ausstellung von Elefantenskulpturen aufmerksam macht. Ich dachte sofort an unseren Freund Heiko, der Elefanten mag, mit fast jedem Elefanten in nordeurop√§ischen Zoos per Du ist, und sich bestimmt √ľber dieses Plakat mit der Abbildung der wundervollen Elefantenskulptur freuen w√ľrde. Durch Zufall weiss ich, wo die Galerie ist, in der die Ausstellung stattfindet – gar nicht weit weg vom Parkplatz, auf dem das Womo steht! Und siehe an, f√ľr ein paar Euro kann ich dort eine Kopie dieses Plakats mit dem Elefant erwerben! Die Skulpturen , die wir dort noch bewundert haben, waren wirklich sehr sch√∂n und ausdrucksstark, allerdings entschieden zu teuer! ¬† ¬†

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Lammspiesschen vom Grill, Paprikastreifen mit einem leckeren Ziegenkäse dazu Kartoffelchips

 

 

 

Der CP ist an diesem Wochenende noch mal richtig voll geworden!

 

 

 

Überall hört man Stimmengewirr und Lachen, Gläserklirren und den gelegentlichen Sektkorken knallen, und es duftet nach Gegrilltem!

Aber auch an diesem Tag gehört abends der Strand wieder den Möwen!

Wir geniessen den letzten Abend auf diesem sch√∂nen Platz – morgen geht’s weiter!