Heimreise

Die Fahrt durch den Schwarzwald war wirklich wunderschön, auch wenn unsere Maja Kurven gar nicht mag und dann immer sehr unglĂŒcklich guckt!

Am frĂŒhen Nachmittag waren wir in TĂŒbingen. Der CP ist recht gut ausgeschildert und man findet ihn leicht, doch man kommt nicht leicht hin! Enge Wohnstraßen könnten fĂŒr lange Gespanne schon mal ein Hindernis darstellen! Der CP zwĂ€ngt sich dann unterhalb ehemals feudaler Villen, modernen Wohnblöcken und dem Fluss auf eine schmale, langgestreckte Wiese. Auf der anderen Seite des Flusses eine Bahnlinie und eine große, vierspurige Strasse, dazwischen noch ein Fußsballfeld. Wenig einladend!
Noch konnten wir nicht auf den CP, denn der hatte noch Mittagsruhe.
Also sind wir erst mal zu Fuß losmarschiert und haben uns diesen CP angeschaut.
Die PlÀtze zum Neckar hin haben zwar gelegentlich Ausblick auf den Fluss, sind aber alle mit Dauercampern belegt, die mit Hecken, frisch gemÀhtem Rasen und Gartenzwergen beeindrucken.
Es gibt nur wenige TouristenplĂ€tze am Fluss, und die sind nur fĂŒr Zeltcamper oder kleinere Busse geeignet – informiert uns ein Schild.
Also bleibt uns nur eine geschotterte FlĂ€che direkt neben den SanitĂ€ranlagen …… neee, also bitte, das muss ja nun wirklich nicht sein!

Also haben wir die StellplatzfĂŒhrer „gewĂ€lzt“ und den offiziellen Stellplatz der Gemeinde Rottenburg , etwa 10 km von TĂŒbingen entfernt, gefunden.
Der Platz gefĂ€llt uns eigentlich recht gut, er liegt direkt am Neckar – aber irgendwer hat natĂŒrlich schon wieder eine Hecke in die schöne Aussicht gepflanzt! Naja, man kann etwas Wasser sehen, und mit den Hunden kann man wirklich schön auf dem alten Treidelpfad zwischen Fluss und KleintierzĂŒchterverein spazieren gehen.

Das Lokal des KleintierzĂŒchtervereins ist abends recht gut besucht, der Wirt lĂ€dt auf einem Schild auch die Wohnmobilleute herzlich ein. Die KĂŒche scheint laut Speisekarte einfach und preiswert zu sein, und den vielen GĂ€sten nach auch gut!

Der Stellplatz ist kostenlos, V/E ebenfalls, nur Frischwasser gibtÂŽs am MĂŒnzautomat.
Nach Rottenburg hinein sind es 5-10 Minuten zu Fuß.

Die frĂŒhen Abendstunden hat Gesine genutzt, um die Kaninchenteile, die wir im Supermarkt geholt haben, auszubeinen, und aus den Knochen mit Suppenkraut und Knoblauch eine BrĂŒhe fĂŒr die Sauce zu kochen.
SpĂ€ter hat sie dann die FleischstĂŒcke angebraten, mit der leckeren BrĂŒhe abgelöscht, und schmoren lassen. Die Sauce hat sie dann mit einem weichen ChĂ©vre abgeschmeckt und eingedickt! Wie das duftet!

 

 

 

 

Wir haben noch den Tag der Offenen TĂŒr der örtlichen Stadtwerke auf der anderen Straßenseite besucht, und dann den Tag ausklingen lassen. Leider ist unsere ganze Planung durcheinander gekommen durch den doofen Platz in TĂŒbingen!

Montag, 22. September.

Was machen wir nun – eigentlich wollten wir uns vom TĂŒbinger CP aus die Innenstadt angucken, dann am Dienstag Gesines Geburtstag feiern, vom Campingplatz aus schön essen gehen, und uns am 24.9. morgens zu dem GesprĂ€chstermin von einem Taxi ins Klinikum Auf dem Berg fahren lassen.
So geht das nicht, also planen wir um!

Erst mal entdecken und folgen wir einem Hinweisschild zu einem Campingplatz bei Rottenburg.

Irgendwo in den Wiesen und sanften HĂŒgeln, am Waldrand, weitab jeder Straße finden wir tatsĂ€chlich ein kleines „Juwel“ – einen privaten Platz, der von einem Verein betrieben wird, auf einer großen, terrassierten schönen Obstbaumwiese.

 

 

 

Am ganz neuen, modernen und sehr schönen SanitĂ€rgebĂ€ude treffen wir einen freundlichen Herren, der uns erklĂ€rt, hier gĂ€be es keine „Rezeption“ in dem Sinne, wir sollten uns einen schönen Platz, am besten gleich „den da“, suchen, irgendwer wĂŒrde dann schon mit Anmeldeformular und Kasse kommen.

Dieser nette und sympathische Mann  wollte uns dann auch behilflich sein, das Womo auf den  Platz zu manövrieren – zwei Frauen, eine davon blond, brauchen ja mit Sicherheit mĂ€nnliche Hilfe beim Einparken – auch wenn der Platz so groß wie ein Fußballfeld ist.
Also stand er hinter dem Womo   – meine Gesine saß am Steuer – und wedelte mit den Armen wie eine Kreuzung aus einem  Signalgast bei der Marine und einer WindmĂŒhle  – das Problem war nur, dass Gesine ihn gar nicht sehen konnte! Das hatte der hilfsbereite Herr nicht bedacht!
Also: er wedelt – Gesine parkt ein – die RĂ€der rutschen einen winzigen Touch auf dem feuchten Rasen …….. und es macht laut und vernehmlich   „rums“. Gesine hat den kleinen Pfosten mit den 2 StromanschlĂŒssen   „touchiert“ …. naja, leicht umgerannt! Nix schlimmes, konnte man einfach wieder gerade stellen, doch der nette Herr fĂŒhlte sich voll bestĂ€tigt:  „Frauen am Steuer – oje“!
Und sein Vorurteil gegenĂŒber  Blondinen hat sich wohl auch bestĂ€tigt! Lach!

Unter viel gemeinsamen GelÀchter und GelÀster haben wir uns dann verabschiedet!

 

 

 

 

 

 

 

Vorher empfiehlt er uns aber noch einen schönen Wanderweg mit den Hunden: zum Wildschweingehege im Wald!

Wir suchen uns also ein PlĂ€tzchen, schließen den Strom an, und machen es uns im Sonnenschein gemĂŒtlich.
Ich gucke mir das Sani-GebĂ€ude mal an ….. und bin platt! So was schönes habe ich auf der ganzen Reise nicht gesehen.
Große Kabinen, richtige Duschen, wie zuhause, Kinderwaschbecken und Kindertoilette, Behindertenraum, und alles warm, blitzsauber, mit schönen Bildern an den WĂ€nden und Blumen in den Vasen!

Der Platz wird, wie gesagt, von einem Verein betrieben, und offensichtlich packt jeder mit an, hilft, wo er kann, und repariert und pflegt, wo immer möglich! DafĂŒr unternehmen sie auch viel gemeinsam: fĂŒr das nĂ€chste WE war Mosten angesagt – klar, die vielen Äpfel mĂŒssen ja verarbeitet werden!

Es gibt viele Dauersteher, jedoch keine Hecken, keine Gartenzwerge, nur BlumenkĂŒbel und mal ÂŽnen Grill, aber alles ist offen und licht und hell unter den ApfelbĂ€umen!

Wir zahlen 15.50 all incl. , nur zum WĂ€schewaschen und -trocknen braucht man MĂŒnzen.

Wir machen noch einen schönen Spaziergang zum Wildschweingehege, wo wir die niedlichen Frischlinge bewundern und uns amĂŒsieren, wie Maja versucht, mit dem Eber durch den Zaun in nĂ€heren Kontakt zu kommen.

„Magst du mich?“

 

 

 

 

 

Na, lassen wir das mal lieber!

 

 

 

 

Hier fĂŒhlen wir uns richtig wohl!

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 23. Sept.

….und meine Gesine hat Geburtstag!

Erst mal spiele ich fĂŒr sie „Frisör“ und zaubere ihr eine wunderschöne Lockenfrisur als Geburtstagsgeschenk! Sie soll sich doch ganz besonders schick schick fĂŒhlen an diesem Tag!

 

 

 

 

 

 

Da auf diesem schönen kleinen CP am Waldrand weit und breit kein Restaurant fĂŒr heute abend zu finden ist, werden wir also selbst kochen – auch nicht schlecht!

Unseren Plan, fĂŒr eine Nacht doch noch auf den CP in TĂŒbingen zu gehen, haben wir verworfen.
So fahren wir heute erst mal nach TĂŒbingen rein und suchen die Klinik – vielleicht gibt es da ja doch ParkplĂ€tze.

Nach riesigen Umwegen finden wir die Klinik schließlich. Wer den Wegeskizze an der Uniklinik fĂŒr uns gezeichnet und uns geschickt hat, wollte offensichtlich nicht, dass wir die Klinik wirklich finden!
ParkplĂ€tze gibt es da schon, auch ParkhĂ€user, aber mit unserem Dickschiff mĂŒssten wir mindestens zwei Kilometer laufen ….. das geht ja gar nicht!
Also gucken wir uns den Bahnhof von TĂŒbingen an, und siehe da, dort gibt es unbeschrankte Parkplatzmöglichkeiten, auch fĂŒr große Fahrzeuge, und die Tageskarte kostet nur 4 Euro!
Von dort aus ist man innerhalb von wenigen Minuten in der Innenstadt.
Wir jedoch werden dort ein Taxi nehmen und in die Klinik fahren.

Okay, soweit der Plan fĂŒr morgen!

Da wir irgendwie keine Lust auf „Stadt“ haben , fahren wir nach dem tĂ€glichen Einkauf auf den CP zurĂŒck.

 

Wieder fĂŒhrt uns der Spaziergang, wenn auch auf anderen Wegen, zum Wildschweingehege, und danach öffnen wir eine Flasche Sekt und genießen den Geburtstagsabend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24 Sept.

Naja, anfangs lief alles wie geplant: zum Bahnhof, Parkplatz gefunden, Taxi bekommen, Klinik erreicht …………… von den nĂ€chsten Erlebnissen dort schweige ich lieber!

Nur so viel: am frĂŒhen Nachmittag waren wir wieder am Bahnhof, wo unsere Juma uns im Wohnmobil sehnsĂŒchtig erwartete.

 

 

 

 

Wir waren stinksauer.
So stinkesauer, dass wir TĂŒbingen verlassen haben und schnurstracks nach NeckargemĂŒnd, meiner alten Heimat, auf den Campingplatz am Neckar gefahren sind.

Ganz nebenbei : uns ist wĂ€hrend dieser 3 Tage in TĂŒbingen und Umgebung aufgefallen, dass die Menschen fast ĂŒberall sehr unfreundlich sind. Im Supermarkt am Schlachtertresen wurden wir minutenlang schlicht nicht beachtet, wĂ€hrend die VerkĂ€uferin mit dem Schlachter flirtete – beim BĂ€cker habe ich mich fast entschuldigt, dass ich störe, wenn ich was kaufen möchte – die Taxifahrer waren maulig und unhöflich – in einem schönen RattangeschĂ€ft störten wir die VerkĂ€uferin beim NĂ€gellackieren ………….. nur auf dem Campingplatz waren die Leute alle freundlich und nett!

TĂŒbingen – eine riesige EnttĂ€uschung – jedoch im Nachhinein gesehen hat sie was Gutes bewirkt: sie hat unsere Entscheidung fĂŒr eine sehr wichtige „Reise“ beeinflusst und beschleunigt ! Die nĂ€chste Reise wird uns Anfang Februar 2009 fĂŒr 5 Wochen nach Thailand fĂŒhren!

Und noch etwas haben wir aus dieser Erfahrung gelernt: wir werden uns nie wieder einen wichtigen Termin in die Ferien und die Urlaubsreise legen – zu erst ist man hibbelig und drĂ€ngelt zu dem Termin hin …… und danach ist man möglicherweise enttĂ€uscht und traurig!

Abends treffen wir uns zum Essen in einem schönen Restaurant noch mit einem Freund meiner verstorbenen Eltern, der mir ein „Up Date“ gibt ĂŒber alles, was in den vergangenen Jahren so geschehen ist in NeckargemĂŒnd, und wir verbringen danach eine ruhige Nacht am Fluss.

Der CP schlĂ€gt ĂŒbrigens aus seiner Lage richtig Kapital: 27 Euro !

Donnerstag, 25. Sept.

Irgendwie sind wir nun auf dem Nostalgietrip:

ĂŒber die Autobahn fahren wir rasch am Frankfurter Kreuz vorbei, und besuchen dann Oberstedten, das Dorf, in dem Gesine aufgewachsen ist. Es ist nicht mehr wieder zu erkennen: das ehemalige Kuhkaff hat inzwischen sogar einen McDonald !

Oben im Taunus machen wir einen schönen Spaziergang um die Saalburg herum, denn unsere Hunde sollen ja auch ihren Spaß haben!
Kalt ist es hier oben in den Bergen!

Über Landstraßen fahren wir weiter in den Westerwald hinein , zur Krombachtalsperre, wo Gesines Familie vor 40 Jahren ein FerienhĂ€uschen hatte und wo Gesine ihren ersten Segelschein gemacht hat.
Die Fahrt durch die herbstlich bunte Landschaft ist wunderschön, und auch am See gefĂ€llt es uns richtig gut, auch wenn sich hier natĂŒrlich alles verĂ€ndert hat !

Der eigentliche CP ist nur fĂŒr Dauercamper, doch ein separater Platzteil mit eigenem, sehr schönen SanitĂ€rhaus, ist fĂŒr Touristen angelegt – leicht am Hang, terrassiert, zwischen alten ObstbĂ€umen.
Da wir die einzigen Touris sind, können wir uns einen Platz aussuchen und stehen sehr schön mit Blick auf den See.

 

 

 

 

 

 

 

 

15 Euro kostet der Stellplatz, Strom wird separat abgelesen und nach Verbrauch abgerechnet.

Sonne und Wolken wechseln sich ab, gelegentlich sieht es mal nach Gewitter aus, doch es bleibt trocken.
Und kalt ist es !

Oh, du schöner We-he-hesterwald,
ĂŒber deinen Höhen pfeift der Wind so kalt …………….. wie wahr!

Und beim Spaziergang merkt man doch : es ist Herbst!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 26.Sept.

Heute pfeift uns der Wind trotz Sonnenschein doch zu kalt hier oben – auch Maja ist schon ganz frĂŒh unter unsere Bettdecke gekommen, weil sie so fror – naja, die kann auch bei 24 Grad demonstrativ mit den ZĂ€hnen klappern, wenn sie ins Bett will!

Wir sind nach dem FrĂŒhstĂŒck ĂŒber Landstraßen runter zum Rhein und bei Koblenz ĂŒber den Fluss.
Kurz hinter Koblenz fanden wir dann ein Industriegebiet voller großer GeschĂ€fte wie Famila, Roller, Hagebau, Deichmann , und viele mehr, und dazwischen eine Unmenge Factory Outlets – wer da keinen Laden hat, hat auch keinen Namen! Gigantisch, das ganze!
Dort haben wir eingekauft, und sind dann auf der linken Rheinseite weiter Rtg Köln gefahren.
Die Strecke ist sehr gut ausgebaut und sehr schön und bietet immer wieder einen wundervollen Ausblick auf den Rhein.

 

 

Kurz vor Bonn finden wir an einem Nebenarm des Rheins den CP „Rolandswert“ und bekommen dort einen Platz in der ersten Reihe.
Bei sonnigen 23 Grad ist der Imbiss am Strand rappelvoll – aber gegen Abend wird es ruhig hier.

Der CP kostet uns 22.50 Euro.
Die SanitĂ€ranlagen sind in Containern untergebracht, die auf einem erhöhten Podest aus Gitterstahlplatten stehn. Sie sind einfach, aber sehr sauber, und fĂŒr 50 Cent bekommt man viel heißes Wasser zum Duschen.

Wir sitzen noch lange draußen und genießen den faulen Nachmittag.
Auch die Hunde sind begeistert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 27 Sept.

Morgens beim Aufwachen sehen wir erst mal – nichts!
Dichter Nebel hĂŒllt uns ein, doch sobald die Sonne aufgeht, lösen sich die Nebelstreifen auf. Es wird wohl ein sehr schöner Tag werden!

 

 

 

 

Beim FrĂŒhstĂŒck haben wir Gesellschaft: viele Enten haben wohl in mir eine „mitleidige Seele“ erkannt und schnattern vergnĂŒgt vor dem Womo rum.

 

 

 

Den Tag und den Abend verbringen wir bei unseren Freunden Tina und Thomas in St. Augustin – es ist so schön, die Freunde mal wieder zu sehen!

Auch die Hunde freuen sich sehr – vor allem meine stĂŒrmische Maja, die vor lauter Freude völlig ĂŒbersieht, dass bei unseren Freunden eine FliegentĂŒr Flur und WohnrĂ€ume trennt ( wegen der Katzen ) – Maja stĂŒrmt also voll rein und rennt – rums – gegen die FliegentĂŒr.
Dem Hund hatÂŽs nichts geschadet – der FliegentĂŒr schon! Und natĂŒrlich unseren Lachmuskeln. Maja ist schon ein „Dussel“!

Witzigerweise treffen wir uns schon lange, bevor wir zu ihrem Haus kommen!
Bei der Hinfahrt sehen wir einen Supermarkt, und da das Wochenende bevorsteht, beschließen wir, dort noch einzukaufen.
Plötzlich eine Stimme hinter uns:“Kennen wir die beiden nicht?“
Tina und Thomas wollten gerade in genau diesem Supermarkt fĂŒrÂŽs Wochenende einkaufen!

Es wird ein schöner Tag, auch dank des wundervollen Wetters, denn wir können den ganzen Nachmittag im Garten verbringen!

Sonntag, 28. September

Nach dem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck mit Tina und Thomas sind wir ĂŒber Köln, Venlo und Utrecht auf den schönen kleinen CP in Norden bei Woerden gefahren, wo wir im vergangenen Jahr im Mai schon einmal waren.

Dieser Platz gefÀllt uns besonders gut.

Über eine BrĂŒcke, dann den deich runter – und schon ist man auf dem CP !

 

 

 

 

 

Die Lage ist absolut ruhig, unterhalb des Deiches. Oberhalb des Deiches sind KanÀle und GrÀben, und die Nieuwekoopse Plassen, die Neuenkooper Seen.

Ein bisschen unheimlich, so unterhalb eines Sees zu campen , aber irgendwie fasziniert uns diese Landschaft!
Der CP liegt windgeschĂŒtzt hinter den Hecken.

Ach ja, wir zahlen 15.60 Euro all incl.

 

 

Wir finden ein PlÀtzchen an einem Graben, mit Blick in die weite niederlÀndische Landschaft.

 

 

 

 

Wasser oben – Wiesen unten !

Beim Spaziergang auf dem Deich entdeckt man die große Liebe der Menschen hier zu Tieren. In fast jedem Garten gibt es Haustiere, manchmal so was alltĂ€gliches wie HĂŒhner, oft aber seltenere „Viecher:

 

 

 

Frettchen,

 

 

 

 

 

oder schwarze SchwÀne.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein sind wir noch lange mit den Hunden auf dem Deich unterwegs!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 29. Sept.

 

 

Hier sind es HĂŒhner, die uns morgens besuchen !

 

 

 

 

Und da ist wohl ein ganz junges Huhn dabei!

 

 

 

 

Heute Nacht hat es ein paar mal geregnet, doch heute morgen ist es hell und freundlich, und die Sonne kommt raus.

Aber den Schweinen, die in einem Gehege auf dem CP leben, ist es wohl noch viiiiieeeel zu frĂŒh!

 

 

 

 

Wir aber fahren weiter, ĂŒber Amsterdam, Almere, Leuuwarden nach Dokkum und von dort weiter nach Zoutkamp – der CP dort ist und bleibt einer unser LieblingsplĂ€tze.

Auf der Strecke zwischen Almere und Leuuwarden kommt man unter einer „KanalbrĂŒcke“ durch – oben Wasser und Boote, unter Autobahn!

 

 

 

Kurz hinter Leuuwarden kommen wir an einen großen Binnensee mit einem Naherholungsgebiet.
Wir beschließen, dort auf einen Parkplatz am See zu fahren, einen Spaziergang mit den „Honden“ zu machen und einen Kaffee zu trinken.

HĂŒbsche Blumen blĂŒhen hier – und ich muss doch mit meiner neuen Kamera ein bisschen experimentieren!

 

 

 

 

 

 

 

Ganz besonders gut gefallen mir hier die Schautafeln, die zeigen, was fĂŒr Tiere und Pflanzen in dieser Gegend leben!

 

 

 

 

NatĂŒrlich sind die Zeichnungen besser als die Fotos!

 

 

 

 

 

 

Aber vielleicht kann man trotzdem was erkennen!

 

 

 

 

Die Hunde interessieren sich natĂŒrlich nicht fĂŒr die Zeichnungen – sie haben andere „Interessengebiete“!

 

 

 

Am spÀten Nachmittag sind wir wieder in Zoutkamp.
Dort kennt man uns schon, und die freundliche Dame an der Rezeption hat Gesines neues Aussehen sehr gelobt und viel Bewunderung fĂŒr Gesines Mut zum Wandel gezeigt!

Der Platz ist wie immer leer, und so können wir an unserem Lieblingsplatz parken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt aber das wichtigste:

 

 

 

 

 

 

 

 

bevor der Abend mit Kerzenlicht ausklingt!

 

 

 

 

Dienstag, 30.September – unser letzter Urlaubstag!

Heute sind es die KrÀhen, die uns wecken!

 

 

 

 

 

Eigentlich war ein langer Bummel in Dokkum angesagt, doch zum einen ist das Wetter nun wirklich nicht so toll – ab und zu mal pladdert es gewaltig – und zum anderen habe ich nun meinen „Schnupfentag“.

Also fahren wir ein wenig durch die Gegend – und entdecken Holland mal von einer anderen Seite!

Einen „Naturcamping“ ….. nun, wir folgen dem Schild in einen Wald, und mĂŒssen dort erst mal warten, bis die Holzstapel neu sortiert sind!
Es wirkt hier fast schwedisch !

Der CP selbst ist schön gelegen, mitten im Wald, aber sehr einsam und ohne See oder Kanal !

Dann kommen wir in das Naturschutzgebiet Lauwersmeer, in dem auch wilde Pferde und halbwilde Rinder leben.

Eine schöne Aussichtsplattform erlaubt einen weiten Einblick in diese Landschaft.

 

 

 

 

SpaziergĂ€nger dĂŒrfen zwar diese Weiden durchqueren, werden jedoch zur Vorsicht ermahnt!
Mit so einem „Brocken “ möchte ich mich nicht anlegen!

 

 

 

An einer Mauer finde ich dieses Schild – der Aufklebermensch hatte wohl Humor!

 

 

 

 

ZurĂŒck auf dem CP, erleben wir, wie der Aalfischer, der
gegenĂŒber seinen Laden hat, sein Motorboot fĂŒr den Winter aus dem Wasser holt.
Der Hund machte sich einen Spaß draus, immer wieder aus dem Boot zu springen ….. und der Besitzer musste ihn dann wieder reinheben!
Wir kennen die beiden schon vom Sehen: das Boot mit dem Hund vorne drauf haben wir schon oft beobachtet!

Maja genießt wĂ€hrend einer Regenpause, bevor die Dunkelheit kommt, noch mal die Freiheit auf diesem Platz!

 

 

 

 

 

 

Und dann machen wir es uns gemĂŒtlich an unserem……….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

………letzten Abend in Zoutkamp!

 

 

 

 

 

 

Mittwoch morgen – 1. Oktober!

Es pladdert und stĂŒrmt, man kann manchmal gar nicht sehen durch die Frontscheibe – wir fahren nach Hause!

Es war eine wundervolle Reise mit vielen schönen Erlebnissen und EindrĂŒcken!